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Social Media Marketing

5 Fehler, die du bei deiner Buchveröffentlichung machen kannst

Du hast dein Buch fertig, Herzlichen Glückwunsch!
Nun möchte es raus in die Welt und sich unter das Leservolk mischen. Und damit es direkt zu Beginn neue Freunde findet, musst du ihm den Start so einfach wie möglich machen.

Dabei gibt es ein paar entscheidende Fehler, die du begehen kannst!! Und damit du nicht die gleichen wie ich machst, hier eine kleine Zusammenfassung:

1. Du machst keine Werbung

Hast du einen Instagram-Account? Du bist auch noch bei Facebook? Wunderbar!! Wie mittlerweile die meisten wissen, müssen die Portale konstant gefüttert werden, damit du Sichtbarkeit erhältst. Du hast aber keine Ahnung, was das mit deinem neuen Buch zu tun hat?
Wie wäre es, wenn du nur für deine Follower das Buchcover enthüllst, wenn du Schnipsel postest oder kleine Leseproben, wenn du eine Challenge in deiner Instagram-Story planst oder dort deinen Schreib- und Arbeitsfortschritt teilst! Je mehr du die Leser an deinem Buch teilhaben lässt, umso größer ist die Neugierde und Bereitschaft es auch zu lesen.

2. Du hast keinen Newsletter

Wir sehen uns folgendes Szenario einmal genauer an:
Du hast seit einer Woche nichts mehr gepostet und jetzt auf deinem Beitrag zu deinem Buch kaum Likes und keine Kommentare. Instagram hat mal wieder den Algorithmus geändert. Dein Blog oder deine Webseite findet auch kaum noch Beachtung, weil dein letztes Buch schlappe vier Monate her ist, und du versinkst in den Untiefen des Internets.
Aber eine E-Mail mit einem interessanten Betreff, die wird deine Leser doch sicherlich neugierig machen, oder?
Genau so ist es! Deine Newsletterabonnenten kannst du DIREKT erreichen, ohne abhängig von irgendwelchen externen Portalen zu sein.
Du kannst Links einfügen, so viel Text wie du magst schreiben, Bilder hinzufügen, eine Leseprobe verschicken, einen Buchtrailer verlinken … hier sind keine Grenzen gesetzt!

Zum Thema Newsletter kommt bald nochmal ein gesonderter Blogbeitrag, weil ich das Thema unheimlich wichtig finde!

3. Du hältst nichts von bezahlter Werbung

Ich bin ja ein totaler Facebook-Ads-Junkie und strapaziere dieses tolle Tool jeden Monat! Wenn ich es endlich einmal schaffe, den Kurs fertigzustellen, wirst du sehen, was so toll an bezahlter Werbung ist, auch wenn sie auf den ersten Blick erst einmal Geld kostet, anstatt dir welches zu bringen.

Aber nicht nur Facebook bietet so etwas an. Seiten wie Buchdeals oder XTME haben sich auf Buchwerbung spezialisiert und sind immer noch sehr gefragt.
Weshalb? Weil sie unglaublich viele Newsletterabonnenten haben, die genau zu dem Thema deines Buches passen!

4. Du denkst, nach einer Veröffentlichung kann man sowieso nichts mehr retten

Möööööppp!! Nach der Veröffentlichung fängt das lustige Spiel gerade erst an!!
Amazon braucht mittlerweile ungefähr 3-4 Wochen, um alle Verlinkungen zu deinem Buch richtig zu setzen. Das heißt, nur die wenigsten finden in dieser Zeit dein Buch und es versinkt schneller im amazonschen Nirwana, als du Lesezeichen sagen kannst!
Also gib in diesen drei bis vier Wochen weiterhin alles! Lass dir tolle Beiträge einfallen, poste das Buchcover in allen erdenklichen Stellungen (pfui, wer hier komische Dinge denkt) aber pass auf, dass du dabei nicht zu sehr in die Verkäuferschiene driftest! Gestalte es interessant, lustig oder spannend und du wirst die Leser auf deiner Seite haben.

5. Du hast noch nie was von Leserunden gehört

Gerade zu Anfang hat mir die Seite Lovelybooks ganz tolle Dienste mit der Möglichkeit ihrer Leserunden erwiesen!
Du erhältst Rezensionen, im besten Fall sehr gute, und generierst Aufmerksamkeit. Wenn du die Seite noch nicht kennst, schau sie dir unbedingt einmal an!

6. Extratip Gewinnspiele

Gewinnspiele sind kein MUSS, auch wenn fast alle sie ausrichten. Aus dem einfachen Grund, weil sie dir eine tolle Sichtbarkeit und neue Leser bringen können.
Ich persönlich veranstalte sehr gerne welche und auch wenn viele Follower danach wieder abspringen, bleiben ein paar übrig, die wirkliches Interesse an dir haben.
Außerdem können sie so unter Umständen kostenlos in eines deiner Bücher reinlesen und wenn es ihnen gefällt, lesen sie nicht selten auch andere deiner Geschichten.
Das waren im Großen und Ganzen die Schritte, die ich mitunter am Wichtigsten finde! Schreib mir doch mal, ob du gerade mitten in einer Veröffentlichung steckst!

Schau dir übrigens mal folgenden Artikel an:
Wenn du das umsetzt, kommt niemand mehr an deinem Instagram-Account vorbei!

Viel Erfolg!

Deine
Sandra

Autorenalltag

Zu welchem Preis verkaufe ich mich und mein Buch?

Eine Diskussion, die in Social Media Gruppen nicht hitziger diskutiert werden könnte:

Zu welchem Preis verkaufe ich mein Buch und im Grunde auch meine Arbeit und mich?

Biete ich mein Buch für 0,99 € an, verkaufe ich meine Arbeit unter dem Wert!
Biete ich mein Buch für 4,99 € an, bin ich als Selfpublisherin unverschämt!

Und wenn du jetzt auf eine allgemeingültige Antwort in diesem Artikel hoffst, muss ich dir gleich diesen Zahn ziehen, sorry!
Denn diese Frage ist einfach nicht für alle richtig zu beantworten.

Ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten und hoffen, dass du so deinen Weg und deinen Preis findest.

1. Bestimme ein Ziel

Um den richtigen Preis festlegen zu können, musst du zuerst dein Ziel bestimmen!
Willst du vom Schreiben leben oder einfach nur einen netten Nebenverdienst haben, mit dem du einmal im Jahr in den Urlaub fahren kannst?

Wir gehen jetzt natürlich von dem ultimativen Ziel aus:
Vom Schreiben leben!

Selbstverständlich sind diese Werte auch wieder völlig variabel! Der eine braucht zum Leben (Miete, Lebensmittel, Vergnügen, Klamotten, etc.) 2.000 €, der andere fährt am besten mit 4.000 €.

Werde dir zuerst klar, wie hoch der Betrag ist, mit dem du alle deine Kosten abdeckst und dir zusätzlich immer mal wieder etwas gönnen kannst.

Ich gehe jetzt von einem Zielbetrag von 2.500 € monatlich aus.
Damit kann man in der Regel Lebenskosten und die durchschnittlichen Kosten deines Buches – ohne großen Werbeetat von tausenden von Euronen – decken.

Für 2500 € musst du bei Amazons KDP Programm verkaufen:
(Ohne Unlimited Leihprogramm)

0,99 € / 35 % Tantiemen = 0,3465 € = 7215 Stück pro Monat = 257 Stück pro Tag
2,99 € / 70 % Tantiemen = 2,093 € = 1195 Stück pro Monat = 43 Stück pro Tag
4,99 € / 70 % Tantiemen = 3,493 € = 716 Stück pro Monat = 26 Stück pro Tag

Nett, denkst du dir jetzt vielleicht! Dann setze ich meinen Preis einfach immer auf 4,99 € an und verdiene mir locker meinen Lebensunterhalt.
Falsch. An dieser Stelle muss ich dich bremsen, denn dafür gibt es leider noch einige mehr Faktoren zu beachten

 

Extratipp:

Bei der geringeren Tantiemenoption bezahlt ihr keine Lieferkosten pro Download. Wobei das keinen großen Teil ausmacht, aber es sollte erwähnt sein. (Im Schnitt 0,06 € je verkauften Titel)

2. Wie lautet deine Zielgruppe?

Oh man, schon wieder dieses Thema! Woher sollst du denn die Leute kennen, die deine Bücher lesen und wieso sollte das wichtig sein?

Es ist fast das Wichtigste, an dem ganzen Verkaufsprozess, denn:
Schreibst du Jugendbücher und deine Leser belaufen sich eher in der Altersgruppe 13 bis 18 Jahre, werden sie keine hunderte von Euros Taschengeld haben, um haufenweise Bücher pro Monat zu kaufen!
Da muss wohlüberlegt sein, welches Buch man sich kauft und Mia Mustermann? Hab ich noch nie etwas von gehört! Nein, da kaufe ich lieber das Buch meiner Lieblingsautorin!

Okay, okay, aber wie willst du jetzt herausfinden, wer deine Bücher liest?
Ganz genau: Social Media!
Nutze die Chance, die sich dort bietet, um mit deinen Lesern in DIREKTEN Kontakt zu treten, sie kennenzulernen, herauszufinden, was sie gerne lesen, was für Gewohnheiten sie haben, wie viel sie lesen, welche Autoren sie lesen, wann sie lesen und so weiter!
Dann erst kannst du überhaupt über einen passenden Preis nachdenken.

Extratipp:
Wenn du an dieser Stelle jetzt Debütautorin bist, dann schaue dir doch die Autoren an, die länger im Geschäft sind und vom Genre ähnliche Bücher schreiben wie du.

3. Debütant oder alter Hase?

Ganz genau, auch das ist wichtig!
Wenn du schon seit 5 Jahren schreibst und du bereits eine tolle Leserschaft hast, die deine Bücher liebt und unbedingt nach Erscheinung sofort liest, dann kannst du gegebenenfalls darüber nachdenken, den Preis entsprechend (mit Verstand und Fairness) anzupassen.
Solltest du aber vor der Veröffentlichung deines ersten Buches stehen, dann überlege, ob jemand deine Geschichte für 4,99 € kaufen würde, oder ob du es anfänglich mit einem ansprechenden Einstiegspreis von 0,99 € versuchst, um die Leser von deinen Qualitäten zu überzeugen.

4. Na und wie machts die Bloom jetzt genau?

Auch ich habe mit einem Preis meiner Bücher von 0,99 € gestartet. Nicht, weil ich nicht denke, dass meine Arbeit mehr wert ist, sondern weil es für mich der vernünftigste Weg war, meine Bücher und mich bekannt zu machen.
Und ja, ich halte immer noch an einem Einstiegspreis von 0,99 € für mindestens eine Woche fest, weil ich es meinen Lesern gegenüber fair finde, und ich allen von ihnen weiterhin ermöglichen möchte, meine Bücher kaufen zu können.
Da alle meine Geschichten aktuell im Kindle Unlimited Programm sind, und ich Bezahlung über die gelesenen Seiten bekomme, habe ich festgestellt, dass mehr darüber gelesen wird, wenn ich den Preis nach einer Woche auf 2,99 € anhebe. Dadurch ändert sich nichts an meinem Rang, weil der sich so ausgleicht. Damit habe ich entgegengewirkt, extrem abzustürzen, denn das hat bei Amazon meist ganz andere Gründe …

Passt aber hier auf! Kolleginnen haben mir berichtet, dass sie kaum bis gar nicht über KU verkaufen, andere wiederum deutlich mehr als ich.
Das ist mein Weg (!), und vielleicht nicht eurer!
Vielleicht schreibt ihr Fantasy, in dem die Preise ohnehin anders angesetzt werden, vielleicht wollt ihr einfach nicht für 0,99 € verkaufen und das ist euer gutes Recht!

Ihr müsst herumprobieren und das funktioniert nicht bei nur einem Buch! Bleibt am Ball, testet euch und eure Leser aus und setzt das Erreichen eures Ziels, vom Schreiben leben zu können, vielleicht nicht auf ein Jahr, sondern eher auf 3 fest.
Das ist meiner Erfahrung nach ein realistischer Wert im Selfpublishing.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig weiterhelfen und ihr seid jetzt nicht ganz so ratlos, wenn es daran geht, zu welchem Preis ihr euer Buch verkauft!

Lieben Gruß,
Sandra

Buchmarketing, Social Media Marketing

Wie gestalte ich als absoluter Laie eine überzeugende Social Media Grafik?

Heute, im Jahr 2020, kann ich mit Stolz behaupten, ziemlich fit in vielen Dingen zu sein, von denen ich vor meiner Schreiberei noch nie etwas in meinem Leben gehört hatte.

Okay, ich hatte einmal angestrebt, eine Ausbildung als Mediengestalterin zu machen, musste mich aber mangels Ausbildungsplätze in meiner Heimatstadt dagegen entscheiden. Also habe ich meine Energie in meine Ausbildung gesteckt und das Grafikthema abgeschlossen.

Bis zum Jahr 2016, als ich meinen ersten offiziellen Facebookaccount als Autorin eröffnete und dachte: Und jetzt?!

Was poste ich?

Wie gestalte ich Schnipsel und Zitate aus meinem Buch?

Was ist Corporate Identity?

Wieso gibt es so viele Schriftarten auf dieser Welt?

Ich musste mich fragen: Will ich ein professionelles Auftreten wie all die Verlage mit ihren Marketingabteilungen oder klatsche ich weiterhin merkwürdige Schriften auf verschwommene Fotos, die ich aus Pinterest und Co geklaut habe?

Natürlich will jeder Autor und jede Autorin den ersten Punkt erfüllen und sich und seine/ihre Bücher bestmöglich öffentlich präsentieren.

Dazu gehört einfach eine tolle Grafik!

Wie stelle ich das an?

Canva heißt das Zauberwort, das mich wortwörtlich gerettet hat!

Nachdem meine Mission Paint fabelhaft fehlgeschlagen ist, habe ich mich mit Photoshop beschäftigt und musste feststellen: Wow, das macht Spaß!

Aber genauso: Wow, das ist verdammt komplex!

Ich brauchte aber eine schnelle, direkte Lösung, denn mein Buch war geschrieben und jetzt musste es gesehen werden!!

Es gibt zig Online-Grafikprogramme, die wirklich einfach und fast selbsterklärend sind, aber ich habe mein Herz an Canva und seine tollen Möglichkeiten verloren.

HIER kommst du hin

Die Anmeldung

Die Anmeldung ist super easy! Entweder, du legst dir einen Account mit Benutzernamen oder Passwort an, oder du loggst dich via Facebook/Google direkt ein.

Zack! Kann deine neue Karriere als Grafikdesigner/in losgehen!

Und das alles auch noch kostenlos!

Ein erster Überblick

Auf der Startseite findest du erst einmal eine Übersicht über all die tollen Dinge, die du mit dem Programm anstellen kannst.

Instagram oder Facebook Beiträge, Storytemplates, Präsentationen, Zitatebilder, Druckvorlagen für Tassen, Postkarten etc, Facebook Titelbilder, animierte Posts, Logos und und und … du siehst, die Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Wenn du etwas Bestimmtes suchst, gib deinen Suchbegriff am besten in die Suchleiste ein und springe direkt dorthin.

Für den Anfang bietet es sich natürlich an, dich erst einmal durchzuklicken und dir anzuschauen, was Canva alles bereit hält.

Vorlagen!

Es gibt so viele Vorlagen, dass man gar nicht weiß, welche davon schöner ist!

Du kannst sie entweder über die Startseite auswählen, über die Übersichtsseite – die du über die Suche angewählt hast (Beispiel hier Instagram Beiträge) – oder du klickst direkt auf die Art der Grafik und kannst hier wiederum wählen.

Unglaublich! Ich habe mich am Anfang tatsächlich durch fast (!) alle Vorlagen geklickt, um zu sehen, was Canva hier zu bieten hat und ich sag dir eines: Die Macher haben hier ganze Arbeit geleistet!

Falls du ein bestimmtes Thema suchst, wie zum Beispiel »Buch«, dann gebe das einfach in die Suchleiste ein und bekomme deine Vorlagen angezeigt.

Eine Anleitung siehst du hier im Video

Bilder anpassen!

Du startest also entweder mit einer Vorlage, die du jetzt ganz individuell auf deinen Geschmack anpassen kannst, oder du wählst ein komplett leeres Blatt aus.

Es gibt keine Grenzen! Spiele erst einmal ein wenig rum, kombiniere Elemente miteinander und finde deine Art von Beiträgen.

Du kannst auswählen aus vielen verschiedenen Stockbildern, die zur freien Nutzung stehen, Elementen wie Herzen, animierte Sticker, oder Rahmen, außerdem gibt es jede erdenkliche Farbe, Hintergründe und sogar Musik für Videos!

Du wirst begeistert sein und Stunden deiner Schreibzeit freiwillig opfern, weil die Erstellung einfach so einen Spaß macht 😀

Bei den auswählbaren Bildern und Elementen gibt es viele gratis, allerdings auch ein paar wenige, die man bezahlen muss.

Aber keine Sorge, ich komme zu 99% mit den kostenlosen Vorlagen aus, und wenn du doch einmal ein schönes Bild möchtest, das Premium angeboten wird, kostet es nur 1 Dollar!

Ja, richtig! EINEN DOLLAR! Das ist für ein frei verfügbares Bild im Gegensatz zu all den anderen Stockanbietern da draußen, so gut wie gar nichts!

Wenn du deine Maus auf das Bild führst, wird dir übrigens direkt angezeigt, ob es gratis oder pro ist.

Siehe im Video:

Abspeichern!

Und auch das Abspeichern geht super einfach!

Du klickst einfach nur rechts in die Ecke auf den Punkt »Herunterladen« und wählst dein Format aus.

Ich empfehle ein PNG, weil die Qualität sehr gut ist.

Wenn du einen animierten Sticker hast, lade ein Video herunter und kein Gif (weil das Instagram nicht unterstützt).

Außerdem könntest du dort direkt ein druckfähiges PDF für Postkarten etc erstellen.

Hier musst du allerdings auf die Vorgaben deiner Druckerei bezüglich deiner Maße achten!

Extratipp 1:
Corporate Identity oder auch dein Wiedererkennungswert!

Du hast sicherlich schon einmal etwas vom Wiedererkennungswert gehört und gerade in Social Media ist dieser UNHEIMLICH wichtig!!

Dabei hilft dir Canva ebenfalls!

Du kannst dir ein Markenprofil erstellen mit deinen eigenen Farben, Logos und Schriftarten.

Somit ist sichergestellt, dass du immer die gleichen Farben verwendest und deine Beiträge mit nur einem Klick damit kreieren kannst.

Denk an Telekom, an Coca Cola oder Aldi.

Allein aufgrund der Farben wirst du diese Firmen immer wiedererkennen und damit verknüpfen.

Du kannst kein Magenta mehr sehen, ohne direkt an den Kommunikationsanbieter zu denken.

Ist so, oder?

Du bist jetzt genauso eine Marke, also mache dir vor allem über deine persönliche Farbgebung lange und intensiv Gedanken, denn diese später zu wechseln, würde ich nicht empfehlen.

Extratipp 2:
Mockups erstellen!

Theoretisch kannst du mit Canva sogar Mockups deiner Bücher erstellen.

Natürlich sind sie nicht so schön und qualitativ hochwertig, wie wenn du sie über Photoshop gestalten würdest, aber um »schnell« ein Handy Mockup zu machen, reicht die Qualität allemal!

Eine Anleitung findest du in diesem Video:

Und falls dir diese nicht ausreichen, habe ich nochmal einen ultimativen, kostenlosen Tipp mit haufenweise Mockup-Arten, die du mit drei Klicks erstellen kannst:

https://diybookcovers.com/3Dmockups/

Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Überblick über Canva geben und bin sicher, du wirst dich schnell zurechtfinden und tolle Beiträge für deinen Social Media Auftritt erstellen können!!

Lieben Gruße, Sandra

Social Media Marketing

Wenn du das umsetzt, kommt niemand mehr an deinem Instagram-Account vorbei!

Sei mal ehrlich?
Auch du suchst nach dem perfekten Geheimrezept, wie du deinen Social Media Account boosten und dich und dein neues Buch all den lieben Lesern da draußen unter die Nase reiben kannst.
Richtig?
 
Dabei ist die Lösung sogar ziemlich einfach: Engagement!

 

Was bedeutet das überhaupt?

Oder auch:

Ein kleiner Exkurs in den Social Media Algorithmus

Engagement bedeutet so viel wie Interaktion, also wenn ein Mensch dein Foto liked, es kommentiert, teilt oder so etwas in der Richtung.
Die Interaktion ist eins der wichtigsten Kernelemente, wenn es um Sichtbarkeit geht, denn ganz einfach:
Beliebte Beiträge werden von Instagram oder auch Facebook gepusht und einer breiten Masse an Usern gestreut.
 
Du hast sicherlich schon mal dieses tolle Wort gelesen, das sich wie eine Krankheit anhört. Viral.
Wenn du einmal einen viralen Post erstellt hast, der durch die Decke geht, wirst du merken, wie schnell auch deine Followerzahl oder allein das Interesse an deinem Account wächst.
 
Zurück zum eigentlichen Thema.

Mit diesen Dingen erhöhst du ganz bestimmt dein Engagement!

Erstelle eine auf dich abgestimmte Hashtag-Strategie.

Hashtags sind unheimlich wichtig für deine Sichtbarkeit und die richtigen davon zu einer perfekten Zeit können deinen Account enorm pushen.
Nutze nicht nur Hashtags, die eine extreme Reichweite haben, denn die Gefahr ist größer, dass du innerhalb der ganzen, riesigen Accounts einfach untergehst.
Ein Beispiel hierfür wäre: #bookstagram (39,9 M Beiträge).
 
Sondern nehme auch so etwas wie #büchersüchtig (194k) oder #lesenmachtglücklich (316k), denn nicht nur ihre Größe spricht für sich, sondern auch dass sie in Deutschland genutzt werden. Denn es kann auch sein, dass deine Likes nur von amerikanischen Account kommen, wenn du internationale Hashtags benutzt. Und die bringen dir auf langfristige Sicht überhaupt nichts, weil sie nie im Leben deine Bücher kaufen würden.
 
Eine tolle Mischung und immer wechselnde Hashtag bringen es voll!
 
Bedenke wieder: Nur eine hohe Followerzahl verkauft kein Buch mehr!
 
Extratipp:
Lasse mir ein Kommentar da, wenn ich noch einmal gesondert über Hashtags schreiben soll!

Poste zur richtigen Zeit.

Du kannst entweder Analysetools benutzen, die dir sagen, welches deine richtige Zeit zum Posten ist, oder du testest dich einfach aus.
Andere sagen, sie posten am liebsten morgens, vor 8 Uhr, weil ihre Zielgruppe dann auf dem Weg zur Arbeit/Schule ist und eher mal aufs Handy schaut.
 
Meine perfekte Zeit ist beispielsweise eher in den Abendstunden. Zumindest unter der Woche, am Wochenende sieht das natürlich wieder ganz anders aus.
 
Zur richtigen Uhrzeit zu posten, kann elementar für den Erfolg eines Posts sein!
Deshalb poste nicht einfach nur nach Belieben, sondern werte auch das aus.

Dein Bild ist dein Netz, der User dein Fisch.

Und mal ehrlich? Jeder Fischer hat schon einen echt miesen Tag gehabt, ist mit einer mickrigen Makrele nach Hause getuckert und hat das Nudelholz seiner Frau über den Kopf gezogen bekommen. Denn im Grunde wollen wir alle nur den Big Fish, doch den kriegen wir nicht mit einem geschmacklosen Köder.
 
Instagram ist rein auf die Optik ausgelegt und jedes Bild, das viral geht oder besonders erfolgreich ist, holt irgendeine Emotion in dem Betrachter hervor.
Ist es witzig? Traurig? Gefühlvoll? Ergreifend? Spannend?
 
Frage dich jedes Mal, bevor du etwas postest, ob das Bild deiner aufgewärmten Spaghetti von gestern irgendeine Emotion hervorruft, und dann lass es lieber in den Untiefen deines Handyspeichers verschwinden, bevor du es in die Welt schickst.
 
Klar, auch ich poste Bilder, in denen nichts Großes zu sehen ist wie mal eine Blume, meinen Schreibtisch oder meine Tastatur (*gähn*), was zwischendurch auch gut sein kann, um Luft zu holen und dann ein wirklich cooles Foto zu posten!
Aber wenn jedes deiner Bilder auf dem Level einer nassen Socke ist, wirst du ganz schnell das Interesse deiner Leser verlieren.
 
Wieso denkst du, funktionieren Bilder von dir so gut?
Weil wir insgeheim alles kleine Voyeure sind und es uns brennend interessiert, wie das Gesicht hinter einem Account aussieht.
Wenn du dich allerdings nicht zeigen möchtest, oder zumindest nicht ständig, kann ich das super verstehen, mir ging es lange Zeit ähnlich. Es gibt einen Haufen Möglichkeiten, trotzdem Sichtbarkeit zu erlangen.
 
In meinem Newsletter bekommst du 30 Content Ideen, ohne dich selbst vor die Kamera stellen zu müssen:

Nutze alle Funktionen, die dir zur Verfügung stehen!

Stories, die Live Funktion, Sticker, Videos, Bilder, etc …
Biete ein breites Sortiment an tollen Beiträgen, die unterhalten, und die Likes werden dir sicher sein.
Punkt. Alles dazu gesagt.

Schreibe einen spannenden Text!

Lass dich mal so richtig gehen! Nutze Smileys! Schreibe lange Texte! Schreibe kurze Texte! Sei frech! Sei lieb! Polarisiere mit deiner Meinung! Nutze Leerzeilen! Oder verschiedene Schriften!
 
Alles egal, Hauptsache deine Texte bringen die Leser nicht zum Gähnen. Okay, wenn du ein Sachbuch geschrieben hast, in dem du über die perfekte Abendroutine berichtest und nun deinen Account darauf abstimmst, wunderbar.
Ich frage mich heute noch, wie diese ASMR Youtuber es schaffen, so viele Leute nur mit Flüstern anzulocken (wenn du nun keine Ahnung hast, was ich meine, gib das mal bei Youtube ein und ich wünsche dir viel Spaß bei der Show, ist total abgefahren und auch ein bisschen weird …)
 
Zurück zum roten Faden! Mann! Wieso haut der immer ab?!
 
Sofern du Belletristik schreibst, gib dir die gleiche Mühe bei deinen Social Media Texten wie bei deinem Buch.
Denn dadurch bekommt der Leser auch einen ersten Einblick in deinen Schreibstil und wenn der nicht gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er dein Buch auch nicht kauft.

Bleib dran!

Ich hab es schon in einem meiner anderen Beiträge geschrieben.
 
Beispiel HIER
 
Um in Social Media erfolgreich zu sein, brauchst du Durchhaltevermögen, Durchhaltevermögen, Durchhaltevermögen, etc.
Es mag in anderen Branchen vorgekommen sein; diese One-Hit-Wonder, die über Nacht zu Internetstars wurden, denen jeder alles abkauft.
Aber seien wir mal ehrlich, niemand da draußen hat genau auf UNS und UNSER Buch gewartet! Und vor allem in unserem Bereich #bookstagram ist das Interesse deutlich kleiner, als wenn du anfängst, das einmillionste Schminktutorial zu posten.
Warum auch immer, Bücher rocken!
 
Aber es ist so, wie es ist, und deshalb können wir uns schon über eine kleine Anzahl an Follower freuen und mit ihnen genauso eine fette Sause feiern. Doch das Wichtige ist hier: Dranbleiben!
Gib nicht auf, zieh weiter dein Ding durch und der Erfolg wird auf lange (!) Sicht kommen!
 
 
 
Hast du noch Fragen? Schreib sie mir in die Kommentare oder bei Social Media und ich wünsche dir weiterhin viel Spaß bei dem Vorbereiten und Posten deiner Beiträge!
 
Lieben Gruß,
Sandra