Zeigt 7 Resultate(s)
Buchmarketing, Social Media Marketing

Wie gestalte ich als absoluter Laie eine überzeugende Social Media Grafik?

Heute, im Jahr 2020, kann ich mit Stolz behaupten, ziemlich fit in vielen Dingen zu sein, von denen ich vor meiner Schreiberei noch nie etwas in meinem Leben gehört hatte.

Okay, ich hatte einmal angestrebt, eine Ausbildung als Mediengestalterin zu machen, musste mich aber mangels Ausbildungsplätze in meiner Heimatstadt dagegen entscheiden. Also habe ich meine Energie in meine Ausbildung gesteckt und das Grafikthema abgeschlossen.

Bis zum Jahr 2016, als ich meinen ersten offiziellen Facebookaccount als Autorin eröffnete und dachte: Und jetzt?!

Was poste ich?

Wie gestalte ich Schnipsel und Zitate aus meinem Buch?

Was ist Corporate Identity?

Wieso gibt es so viele Schriftarten auf dieser Welt?

Ich musste mich fragen: Will ich ein professionelles Auftreten wie all die Verlage mit ihren Marketingabteilungen oder klatsche ich weiterhin merkwürdige Schriften auf verschwommene Fotos, die ich aus Pinterest und Co geklaut habe?

Natürlich will jeder Autor und jede Autorin den ersten Punkt erfüllen und sich und seine/ihre Bücher bestmöglich öffentlich präsentieren.

Dazu gehört einfach eine tolle Grafik!

Wie stelle ich das an?

Canva heißt das Zauberwort, das mich wortwörtlich gerettet hat!

Nachdem meine Mission Paint fabelhaft fehlgeschlagen ist, habe ich mich mit Photoshop beschäftigt und musste feststellen: Wow, das macht Spaß!

Aber genauso: Wow, das ist verdammt komplex!

Ich brauchte aber eine schnelle, direkte Lösung, denn mein Buch war geschrieben und jetzt musste es gesehen werden!!

Es gibt zig Online-Grafikprogramme, die wirklich einfach und fast selbsterklärend sind, aber ich habe mein Herz an Canva und seine tollen Möglichkeiten verloren.

HIER kommst du hin

Die Anmeldung

Die Anmeldung ist super easy! Entweder, du legst dir einen Account mit Benutzernamen oder Passwort an, oder du loggst dich via Facebook/Google direkt ein.

Zack! Kann deine neue Karriere als Grafikdesigner/in losgehen!

Und das alles auch noch kostenlos!

Ein erster Überblick

Auf der Startseite findest du erst einmal eine Übersicht über all die tollen Dinge, die du mit dem Programm anstellen kannst.

Instagram oder Facebook Beiträge, Storytemplates, Präsentationen, Zitatebilder, Druckvorlagen für Tassen, Postkarten etc, Facebook Titelbilder, animierte Posts, Logos und und und … du siehst, die Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Wenn du etwas Bestimmtes suchst, gib deinen Suchbegriff am besten in die Suchleiste ein und springe direkt dorthin.

Für den Anfang bietet es sich natürlich an, dich erst einmal durchzuklicken und dir anzuschauen, was Canva alles bereit hält.

Vorlagen!

Es gibt so viele Vorlagen, dass man gar nicht weiß, welche davon schöner ist!

Du kannst sie entweder über die Startseite auswählen, über die Übersichtsseite – die du über die Suche angewählt hast (Beispiel hier Instagram Beiträge) – oder du klickst direkt auf die Art der Grafik und kannst hier wiederum wählen.

Unglaublich! Ich habe mich am Anfang tatsächlich durch fast (!) alle Vorlagen geklickt, um zu sehen, was Canva hier zu bieten hat und ich sag dir eines: Die Macher haben hier ganze Arbeit geleistet!

Falls du ein bestimmtes Thema suchst, wie zum Beispiel »Buch«, dann gebe das einfach in die Suchleiste ein und bekomme deine Vorlagen angezeigt.

Eine Anleitung siehst du hier im Video

Bilder anpassen!

Du startest also entweder mit einer Vorlage, die du jetzt ganz individuell auf deinen Geschmack anpassen kannst, oder du wählst ein komplett leeres Blatt aus.

Es gibt keine Grenzen! Spiele erst einmal ein wenig rum, kombiniere Elemente miteinander und finde deine Art von Beiträgen.

Du kannst auswählen aus vielen verschiedenen Stockbildern, die zur freien Nutzung stehen, Elementen wie Herzen, animierte Sticker, oder Rahmen, außerdem gibt es jede erdenkliche Farbe, Hintergründe und sogar Musik für Videos!

Du wirst begeistert sein und Stunden deiner Schreibzeit freiwillig opfern, weil die Erstellung einfach so einen Spaß macht 😀

Bei den auswählbaren Bildern und Elementen gibt es viele gratis, allerdings auch ein paar wenige, die man bezahlen muss.

Aber keine Sorge, ich komme zu 99% mit den kostenlosen Vorlagen aus, und wenn du doch einmal ein schönes Bild möchtest, das Premium angeboten wird, kostet es nur 1 Dollar!

Ja, richtig! EINEN DOLLAR! Das ist für ein frei verfügbares Bild im Gegensatz zu all den anderen Stockanbietern da draußen, so gut wie gar nichts!

Wenn du deine Maus auf das Bild führst, wird dir übrigens direkt angezeigt, ob es gratis oder pro ist.

Siehe im Video:

Abspeichern!

Und auch das Abspeichern geht super einfach!

Du klickst einfach nur rechts in die Ecke auf den Punkt »Herunterladen« und wählst dein Format aus.

Ich empfehle ein PNG, weil die Qualität sehr gut ist.

Wenn du einen animierten Sticker hast, lade ein Video herunter und kein Gif (weil das Instagram nicht unterstützt).

Außerdem könntest du dort direkt ein druckfähiges PDF für Postkarten etc erstellen.

Hier musst du allerdings auf die Vorgaben deiner Druckerei bezüglich deiner Maße achten!

Extratipp 1:
Corporate Identity oder auch dein Wiedererkennungswert!

Du hast sicherlich schon einmal etwas vom Wiedererkennungswert gehört und gerade in Social Media ist dieser UNHEIMLICH wichtig!!

Dabei hilft dir Canva ebenfalls!

Du kannst dir ein Markenprofil erstellen mit deinen eigenen Farben, Logos und Schriftarten.

Somit ist sichergestellt, dass du immer die gleichen Farben verwendest und deine Beiträge mit nur einem Klick damit kreieren kannst.

Denk an Telekom, an Coca Cola oder Aldi.

Allein aufgrund der Farben wirst du diese Firmen immer wiedererkennen und damit verknüpfen.

Du kannst kein Magenta mehr sehen, ohne direkt an den Kommunikationsanbieter zu denken.

Ist so, oder?

Du bist jetzt genauso eine Marke, also mache dir vor allem über deine persönliche Farbgebung lange und intensiv Gedanken, denn diese später zu wechseln, würde ich nicht empfehlen.

Extratipp 2:
Mockups erstellen!

Theoretisch kannst du mit Canva sogar Mockups deiner Bücher erstellen.

Natürlich sind sie nicht so schön und qualitativ hochwertig, wie wenn du sie über Photoshop gestalten würdest, aber um »schnell« ein Handy Mockup zu machen, reicht die Qualität allemal!

Eine Anleitung findest du in diesem Video:

Und falls dir diese nicht ausreichen, habe ich nochmal einen ultimativen, kostenlosen Tipp mit haufenweise Mockup-Arten, die du mit drei Klicks erstellen kannst:

https://diybookcovers.com/3Dmockups/

Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Überblick über Canva geben und bin sicher, du wirst dich schnell zurechtfinden und tolle Beiträge für deinen Social Media Auftritt erstellen können!!

Lieben Gruße, Sandra

Social Media Marketing

Wenn du das umsetzt, kommt niemand mehr an deinem Instagram-Account vorbei!

Sei mal ehrlich?
Auch du suchst nach dem perfekten Geheimrezept, wie du deinen Social Media Account boosten und dich und dein neues Buch all den lieben Lesern da draußen unter die Nase reiben kannst.
Richtig?
 
Dabei ist die Lösung sogar ziemlich einfach: Engagement!

 

Was bedeutet das überhaupt?

Oder auch:

Ein kleiner Exkurs in den Social Media Algorithmus

Engagement bedeutet so viel wie Interaktion, also wenn ein Mensch dein Foto liked, es kommentiert, teilt oder so etwas in der Richtung.
Die Interaktion ist eins der wichtigsten Kernelemente, wenn es um Sichtbarkeit geht, denn ganz einfach:
Beliebte Beiträge werden von Instagram oder auch Facebook gepusht und einer breiten Masse an Usern gestreut.
 
Du hast sicherlich schon mal dieses tolle Wort gelesen, das sich wie eine Krankheit anhört. Viral.
Wenn du einmal einen viralen Post erstellt hast, der durch die Decke geht, wirst du merken, wie schnell auch deine Followerzahl oder allein das Interesse an deinem Account wächst.
 
Zurück zum eigentlichen Thema.

Mit diesen Dingen erhöhst du ganz bestimmt dein Engagement!

Erstelle eine auf dich abgestimmte Hashtag-Strategie.

Hashtags sind unheimlich wichtig für deine Sichtbarkeit und die richtigen davon zu einer perfekten Zeit können deinen Account enorm pushen.
Nutze nicht nur Hashtags, die eine extreme Reichweite haben, denn die Gefahr ist größer, dass du innerhalb der ganzen, riesigen Accounts einfach untergehst.
Ein Beispiel hierfür wäre: #bookstagram (39,9 M Beiträge).
 
Sondern nehme auch so etwas wie #büchersüchtig (194k) oder #lesenmachtglücklich (316k), denn nicht nur ihre Größe spricht für sich, sondern auch dass sie in Deutschland genutzt werden. Denn es kann auch sein, dass deine Likes nur von amerikanischen Account kommen, wenn du internationale Hashtags benutzt. Und die bringen dir auf langfristige Sicht überhaupt nichts, weil sie nie im Leben deine Bücher kaufen würden.
 
Eine tolle Mischung und immer wechselnde Hashtag bringen es voll!
 
Bedenke wieder: Nur eine hohe Followerzahl verkauft kein Buch mehr!
 
Extratipp:
Lasse mir ein Kommentar da, wenn ich noch einmal gesondert über Hashtags schreiben soll!

Poste zur richtigen Zeit.

Du kannst entweder Analysetools benutzen, die dir sagen, welches deine richtige Zeit zum Posten ist, oder du testest dich einfach aus.
Andere sagen, sie posten am liebsten morgens, vor 8 Uhr, weil ihre Zielgruppe dann auf dem Weg zur Arbeit/Schule ist und eher mal aufs Handy schaut.
 
Meine perfekte Zeit ist beispielsweise eher in den Abendstunden. Zumindest unter der Woche, am Wochenende sieht das natürlich wieder ganz anders aus.
 
Zur richtigen Uhrzeit zu posten, kann elementar für den Erfolg eines Posts sein!
Deshalb poste nicht einfach nur nach Belieben, sondern werte auch das aus.

Dein Bild ist dein Netz, der User dein Fisch.

Und mal ehrlich? Jeder Fischer hat schon einen echt miesen Tag gehabt, ist mit einer mickrigen Makrele nach Hause getuckert und hat das Nudelholz seiner Frau über den Kopf gezogen bekommen. Denn im Grunde wollen wir alle nur den Big Fish, doch den kriegen wir nicht mit einem geschmacklosen Köder.
 
Instagram ist rein auf die Optik ausgelegt und jedes Bild, das viral geht oder besonders erfolgreich ist, holt irgendeine Emotion in dem Betrachter hervor.
Ist es witzig? Traurig? Gefühlvoll? Ergreifend? Spannend?
 
Frage dich jedes Mal, bevor du etwas postest, ob das Bild deiner aufgewärmten Spaghetti von gestern irgendeine Emotion hervorruft, und dann lass es lieber in den Untiefen deines Handyspeichers verschwinden, bevor du es in die Welt schickst.
 
Klar, auch ich poste Bilder, in denen nichts Großes zu sehen ist wie mal eine Blume, meinen Schreibtisch oder meine Tastatur (*gähn*), was zwischendurch auch gut sein kann, um Luft zu holen und dann ein wirklich cooles Foto zu posten!
Aber wenn jedes deiner Bilder auf dem Level einer nassen Socke ist, wirst du ganz schnell das Interesse deiner Leser verlieren.
 
Wieso denkst du, funktionieren Bilder von dir so gut?
Weil wir insgeheim alles kleine Voyeure sind und es uns brennend interessiert, wie das Gesicht hinter einem Account aussieht.
Wenn du dich allerdings nicht zeigen möchtest, oder zumindest nicht ständig, kann ich das super verstehen, mir ging es lange Zeit ähnlich. Es gibt einen Haufen Möglichkeiten, trotzdem Sichtbarkeit zu erlangen.
 
In meinem Newsletter bekommst du 30 Content Ideen, ohne dich selbst vor die Kamera stellen zu müssen:

Nutze alle Funktionen, die dir zur Verfügung stehen!

Stories, die Live Funktion, Sticker, Videos, Bilder, etc …
Biete ein breites Sortiment an tollen Beiträgen, die unterhalten, und die Likes werden dir sicher sein.
Punkt. Alles dazu gesagt.

Schreibe einen spannenden Text!

Lass dich mal so richtig gehen! Nutze Smileys! Schreibe lange Texte! Schreibe kurze Texte! Sei frech! Sei lieb! Polarisiere mit deiner Meinung! Nutze Leerzeilen! Oder verschiedene Schriften!
 
Alles egal, Hauptsache deine Texte bringen die Leser nicht zum Gähnen. Okay, wenn du ein Sachbuch geschrieben hast, in dem du über die perfekte Abendroutine berichtest und nun deinen Account darauf abstimmst, wunderbar.
Ich frage mich heute noch, wie diese ASMR Youtuber es schaffen, so viele Leute nur mit Flüstern anzulocken (wenn du nun keine Ahnung hast, was ich meine, gib das mal bei Youtube ein und ich wünsche dir viel Spaß bei der Show, ist total abgefahren und auch ein bisschen weird …)
 
Zurück zum roten Faden! Mann! Wieso haut der immer ab?!
 
Sofern du Belletristik schreibst, gib dir die gleiche Mühe bei deinen Social Media Texten wie bei deinem Buch.
Denn dadurch bekommt der Leser auch einen ersten Einblick in deinen Schreibstil und wenn der nicht gefällt, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass er dein Buch auch nicht kauft.

Bleib dran!

Ich hab es schon in einem meiner anderen Beiträge geschrieben.
 
Beispiel HIER
 
Um in Social Media erfolgreich zu sein, brauchst du Durchhaltevermögen, Durchhaltevermögen, Durchhaltevermögen, etc.
Es mag in anderen Branchen vorgekommen sein; diese One-Hit-Wonder, die über Nacht zu Internetstars wurden, denen jeder alles abkauft.
Aber seien wir mal ehrlich, niemand da draußen hat genau auf UNS und UNSER Buch gewartet! Und vor allem in unserem Bereich #bookstagram ist das Interesse deutlich kleiner, als wenn du anfängst, das einmillionste Schminktutorial zu posten.
Warum auch immer, Bücher rocken!
 
Aber es ist so, wie es ist, und deshalb können wir uns schon über eine kleine Anzahl an Follower freuen und mit ihnen genauso eine fette Sause feiern. Doch das Wichtige ist hier: Dranbleiben!
Gib nicht auf, zieh weiter dein Ding durch und der Erfolg wird auf lange (!) Sicht kommen!
 
 
 
Hast du noch Fragen? Schreib sie mir in die Kommentare oder bei Social Media und ich wünsche dir weiterhin viel Spaß bei dem Vorbereiten und Posten deiner Beiträge!
 
Lieben Gruß,
Sandra
 
 

Social Media Marketing

Wie lektorierst und korrigierst du selbst deine Texte

Vor kurzer Zeit hatten wir das Thema:
Brauche ich als Selfpublisher wirklich einen Lektor?
 
Dort hatten wir festgestellt, dass es deutlich von Vorteil ist, einen Lektor zu haben.

Aber heute soll es darum gehen, wie du deinem Lektor das Leben erleichtern und dir einiges an Kosten einsparen kannst.
Denn der Preis einer Normseite errechnet sich bei vielen Lektoren durch den Aufwand. Wenn deine Texte also qualitativ besser sind, zahlst du im Endeffekt weniger. Irgendwie logisch.
Es geht hier übrigens nicht um Fehlerfreiheit, denn ganz ehrlich … dieses Ziel werden wir sicherlich nie erreichen und das ist auch gar nicht schlimm! (Wer in meinen Blogbeiträgen Fehler findet, der darf sie sehr gerne behalten und verwenden)
 
Aber du möchtest vielleicht eine Kurzgeschichte für deine Newsletterabonnenten verschicken und brauchst dafür nicht unbedingt ein professionelles Lektorat, oder du hast vor, eine Leseprobe an einen Verlag zu schicken, die Qualität deiner Social Media Beiträge erhöhen oder oder oder.

Egal aus welchem Grund du hier gelandet bist, es ist immer besser, seine Texte stetig weiterverbessern zu wollen.

Wie immer starten wir ohne großes Vorgeplänkel direkt in die Tipps, denn ich habe die Vermutung, diese werden heute deutlich umfangreicher werden.

1. Verschaffe dir Abstand!

Erst wenn du etwas Abstand hast, kannst du deine Betriebsblindheit abgeben, denn es ist alles andere als leicht, den eigenen Text zu beurteilen.
Wenn es sein muss, warte drei oder noch mehr Monate, erst dann siehst du deine Geschichte annähernd aus dem Blick eines Lesers, der sie zum ersten Mal in den Händen hält.
 
Mir geht es ganz häufig so, wenn ich nach langer Zeit wieder in meine Bücher lese. Manchmal ist es mir fast peinlich, was ich da in die Welt entlassen habe, vor allem was meine ersten Bücher betrifft. Vor allem Mister Komma und ich waren nicht unbedingt beste Buddys …
Aber mach dir deswegen nicht zu viel Druck. Für einen Leser, der dich von Anfang an begleitet, wird es auch toll sein, deine Entwicklung beobachten zu können.

2. Vertraue deinem Bauchgefühl!

Du liest wahrscheinlich schon dein halbes Leben und hast dir unterschwellig ein gutes Gespür für großartige Geschichten angeeignet. Wenn du jetzt zwanghaft versuchst, dein eigenes Buch mit reingeschobenen Szenen besonders toll werden zu lassen, geht es oft nach hinten los.
Also verlass dich auf dein Bauchgefühl, du wirst beim Schreiben schon merken, wenn etwas nicht zusammenpasst und beim Überarbeiten dann ohnehin.

3. Besteht deine Geschichte aus interessanten Figuren?

Die erste, richtig elementar wichtige Frage lautet:
Bedeuten deine Figuren dir etwas?
Wie fühlst du, wenn eine davon sterben würde? Ist es dir egal oder heulst du Rotz und Wasser? (← finde ich übrigens eine furchtbar anschauliche Metapher, pfui)
 
Wenn dich dieser Gedanke richtig mitnimmt und du vielleicht sogar einen Schluchzer verdrücken musst, wenn du nur darüber nachdenkst, sie leiden zu lassen, dann super! Deine Figuren sind dir ans Herz gewachsen und du kannst davon ausgehen, dass du dich sehr gut mit ihnen auseinandergesetzt hast.
 
Du kennst
– ihre Kindheit
– ihre Vorlieben
– was sie hassen
– an was sie glauben
– welche Geheimnisse sie haben
– wie ihr erstes Haustier hieß
– oder ob sie ihren Autos Namen geben
– ob die Kaffee oder Tee präferieren
– oder den Duft von Flieder mögen
 
All das bringt dich in die richtige Richtung, um deinen Charakteren ausreichend Tiefe geben zu können, und auch damit deine Leser sich mit ihnen identifizieren.
 
Außerdem ist es wichtig, ob die Figuren sich innerhalb der Geschichte genug entwickeln.
Ist das der Fall? Wie sind sie am Anfang und am Ende? Stehen sie in krassem Kontrast oder ist die Entwicklung nur angehaucht? Reicht es auch, um den Leser am Ende mit einem guten Gefühl zu entlassen? Oder wird er enttäuscht sein und nie wieder eines deiner Bücher nur in die Hand nehmen.

4. The red red Thread.

Zu allererst die Frage: Gibt es einen roten Faden? Eine Grundthematik, mit der sich die Geschichte auseinandersetzt und ist sie dir überhaupt bewusst?
Kannst du in einem Satz auf den Punkt bringen, um was es geht?
 
Mir fällt auf, dass ich sehr oft Probleme damit habe. Ganz ehrlich!
In allen Exposés, die ich jemals geschrieben habe, habe ich die Wortanzahl um das Hundertfache überschritten! Okay, so schlimm war es nicht, aber mit dem Kurzhalten habe ich es echt nicht.
Deine Geschichte auf einen Satz herunterzubrechen und nicht das Gefühl zu haben, so viele wichtige Dinge vergessen zu haben, ist echt eine Kunst.

Also notiere diesen ersten Satz doch bevor du anfängst zu schreiben. Und nachdem dein Buch abgeschlossen ist, vergleiche, ob diese Aussage immer noch zu 100% zutrifft.

5. Hat dein Text genug Spannung?

Jedes Buch besteht aus großen und kleinen Spannungsbögen, die wie ein Motor wirken, der die Geschichte immer wieder vorantreibt und den Leser atemlos zurücklässt.
Wenn dein Text keine Spannung beinhaltet, wieso sollte der Leser dann weiterlesen wollen?
 
Spannung ist also, egal in welchem Genre, das A und O!
 
Notiere dir beim Plotten und auch beim Korrigieren alle deine kleinen und großen Spannungsbögen und hinterfrage sie.
Reichen sie aus, dass der Leser am Ball bleibt?
Gibt es zu Beginn genug offene Fragen, die der Leser gelöst haben möchte?
Hattest du vielleicht selbst Mühe, an der ein oder anderen Stelle weiterzuschreiben?
 
Dieser Punkt ist unheimlich wichtig und die Grundlage eines guten Buches!

6. Die ersten Sätze

Ich habe es schon mal auf meinem Instagram Profil erwähnt:
Der Anfang einer Geschichte ist unheimlich wichtig! Ja, sogar die ersten Sätze sind unheimlich wichtig!
Denn diese müssen den Leser sofort in das Buch hineinziehen!
 
Es heißt oft, fange nicht mit einer Szene an, in der der Protagonist wach wird. Aber selbst so etwas Banales und Alltägliches kann man so schreiben, dass der Leser nur denkt: What the …! Ich will weiterlesen!!
 
Welchen Anfang fändest du spannender?
 
1. Das Schrillen meines Weckers reißt mich aus dem Schlaf. Schläfrig öffne ich die Augen und werfe die Decke beiseite, um aufzustehen und ins Bad zu schlurfen.

2. Noch bevor ich die Augen aufschlage, spüre ich, dass sich etwas verändert hat. Gänsehaut stellt sich auf meinem Körper auf und mein Herz beginnt zu rasen, während ich die Lider zupresse. Weil ich es nicht sehen möchte. Weil es dann Wirklichkeit wird.
 
Okay, diese beiden Sätze sind vielleicht auch nicht zu 100% optimal, aber trotzdem merkst du den Unterschied, oder?
 
Saug deinen Leser ein! Spiele mit seinem Verstand, seinen eigenen Emotionen und bringe sein Herz schon beim ersten Satz zum Rasen!

7. Der Schluss

Hin und wieder kommt es auch vor, dass der Leser ein Buch perfekt findet, dann zum Schluss kommt und der all die Worte zuvor zerstört! *KAWUMM*
Hier gibt es viele Dinge, die du berücksichtigen musst:
 
– ist das Ende plausibel?
– was für ein Ende erwartet deine Zielgruppe?
– welches Ende passt zu deinen Protagonisten?
(Wenn du ihn sterben lässt, dann mach es nicht so, dass der Leser mit einem unbefriedigenden Ergebnis das Buch in die Ecke klatscht! Lass es einen Sinn haben!)
– soll es ein überraschendes Ende sein?
– ist es ausführlich genug?
 
Mir persönlich geht es oft so, dass ich mich gerade mit dem Ende schwertue. Wirklich, ich zögere es immer ewig lange hinaus, ein Buch fertigzuschreiben aber nicht nur, weil ich mich nicht von der Geschichte verabschieden möchte, sondern auch, weil das Ende so unglaublich wichtig ist und ich manchmal diesem Druck selbst nicht standhalten kann!
 
Wenn für mich eine Story fertigerzählt ist, die Protagonisten sich in einem Liebesroman beispielsweise endlich bekommen haben, finde ich es sinnlos, noch zwei oder drei Kapitel über die „heile Welt“ zu schreiben. Aber genau das ist es, was den Leser glücklich und zufrieden gehen lässt. Er weiß, seinen Lieblingen geht es gut (oder bei einem Mehrteiler auch nicht …) und er kann das Buch in aller Ruhe zuklappen.
In manchen Geschichten, zum Beispiel Dark Romance, soll die Story hier aber auch nochmal richtig an Fahrt zunehmen. Vielleicht passiert etwas Unerwartetes, bei dem der Leser sich fragt, wie der Protagonist jetzt noch aus dieser Sache rauskommen soll.
Genau darin liegt die Schwierigkeit beim Schreiben.
Also lass dir ruhig viel Zeit mit dem Ende. Manchmal lasse ich es einfach offen und fange erst mit der Überarbeitung an. Wenn ich dann wieder an dem Punkt bin, hat sich die Wolke in meinem Kopf oft aufgelöst und ich weiß genau, welchen Abschluss ich der Geschichte verpassen möchte.

8. Der Feinschliff

Hier fasse ich Punkte zusammen, die du dir unbedingt für deinen Feinschliff anschauen solltest:
 
– wirken die Dialoge lebensecht und vermitteln sie etwas (Informationen oder beispielsweise Charaktereigenschaften)
– welches Erzähltempo hat dein Text und ist es durchgängig oder wechselnd?
– welche Atmosphäre herrscht?
– lösche Füllwörter, Wortwiederholungen oder löse Schachtelsätze auf!
– streiche abgenutzte Vergleiche oder Ausdrücke!
– sind deine Metaphern passend und zeitgemäß?
– mach aus Passiv Aktiv (dein Protagonist soll handeln und nicht dazu gebracht werden)!
– wie beginnen deine Sätze? (Immer mit: Ich habe … Ich wollte … Ich dachte … Ich weine …)
 
Äußerlichkeiten:
– wie viele Absätze sind im Text?
– vereinheitliche Schreibweisen und Namen (!)
– finde einen tollen Titel und evtl knackige Kapitelüberschriften!

9. Testleser

Und wenn du alle vorhergehenden Punkte abgeschlossen hast, ist dein Buch bereit für tolle Testleser!
Denn nicht vieles geht über jemanden, der mit einem offenen und kritischen Auge deine Geschichte zum allerersten Mal liest!
 
Mach dir keine Gedanken, deine Testleser werden Fehler finden und vielleicht sind es sogar welche, bei denen du einige Kapitel umstellen musst und es wird dich zum Heulen bringen. Aber besser sie finden diese als deine Leser.
Denn die Leser haben so eine gigantische Auswahl an verschiedenen Geschichten, dass sie den meisten Autoren höchstens zweimal eine Chance geben. Wenn die Story nicht gefällt und total unlogisch ist, wieso sollte ein Leser also seine Zeit an so ein Buch verschwenden?
Gib also bei jedem Anlauf dein Bestes, investiere gerade in die Überarbeitung viel Zeit und schicke dein Buch erst dann in die Welt, wenn du vollständig und absolut zufrieden damit bist! (Oder zumindest zu 95%, denn ganz zufrieden ist man ja doch irgendwie nie)
 
Wie findest du gute Testleser?
Das ist in der Tat schwierig, denn diese müssen nicht nur zu dir und deiner Arbeitsweise, sondern auch zu der Art, wie du schreibst passen.
Ich persönlich mache hin und wieder einen Aufruf auf Instagram oder Facebook und arbeite mit mehreren Testlesern dann langfristig zusammen.
Nimm nicht zu viele, du kennst diesen berühmten Spruch: Zu viele Köche verderben den Brei und genau so ist es mit deiner Geschichte.
Manche Sachen wirst du trotz Testleserkritik gar nicht umstellen wollen und das ist auch gut so! Lass dir in Szenen, von denen du absolut überzeugt bist, nicht reinreden, aber genauso sei offen für Veränderungen, wo diese benötigt werden!
 
Zum Abschluss gibt es in den nächsten Tagen in meinem Newsletter eine Checkliste, mit der du deinen Überarbeitungsdurchgang abhaken kannst.
 
Anmelden kannst du dich hier:

Dein Extratipp:
Kennst du die erweiterte Duden Mentor Textprüfung, die du dir im Internet kostenlos aufrufen kannst? Sehr zu empfehlen auch für Social Media und Blogbeiträge!

HIER kommst du hin.

Ich wünsche dir ausgesprochen viel Spaß mit der Überarbeitung!

Lieben Gruß, Sandra

Social Media Marketing

Was kostet mich eine Buchveröffentlichung im Selfpublishing?

Das Selfpublishing hat wirklich viele Vorteile!

Du kannst über alles selbst bestimmen, bist dein eigener Chef, Veröffentlichungen laufen nach deinem Zeitplan und in der Regel deutlich schneller als bei einem Verlag und und und.

In einem meiner nächsten Blogbeitrage stelle ich Verlag vs Selfpublishing mal in einen Ring und lasse sie gegeneinander antreten.

Aber heute soll es nur um ein Thema gehen:

Was kostet mich eine Buchveröffentlichung im Selfpublishing?

Echt, auch dieses Thema hätte ich während meiner Anfänge im SP echt interessant gefunden! Und da ich mir nun selbst die Aufgabe gestellt habe, dich über ALLE Themen zu informieren, gehören die lieben Ausgaben natürlich ebenso dazu!

In diesem Artikel soll es jetzt nicht um alltägliche Dinge gehen, die du zum Schreiben brauchst, wie Strom, einen Computer, Schokolade oder Kaffee … nein, heute geht es um die wichtigsten, größten Posten, wie zum Beispiel:

1. Programme

a) Planung

Bist du ein genauso großer Planungsfreak wie ich, möchtest du deine Geschichte vielleicht nicht nur mit einem Zettel und einem Stift planen, sondern tiefer hineintauchen.

Was bietet sich nicht am besten dafür an, als ein Programm extra für den Plot deines Buches.

Ich nutze DramaQueen

 

DramaQueen – Planungsprogramm

Ein Programm, das ursprünglich für Drehbücher entwickelt wurde, hat auch den Buchmarkt erobert.

Auf der Webseite findest du ein witziges Video: Die Idee von DramaQueen in 100 Sekunden.

Schau es dir an und entscheide, ob ein Planungsprogramm etwas für dich wäre.

Von DramaQueen gibt es eine FREE Version, die ich ehrlich gesagt immer noch nutze. Ich hatte mir die PRO Version mal angesehen, aber für mich persönlich entschieden, dass ich sie nicht brauche.

Falls du ein Mittelding nutzen möchtest, wäre das die PLUS Version, die du für 99 € einmalig erwerben kannst.

b) Schreiben

Meine allererste Geschichte habe ich in Word geschrieben und hey! Das geht natürlich auch! Manche schreiben ihr Buch sogar am Handy (Respekt dafür, ich hasse sogar diese Tipperei via WhatsApp!)

Aber ich habe schnell gemerkt, dass mir die Möglichkeiten, die ein Schreibprogramm bietet, durch die Lappen gehen, wenn ich es nicht einfach mal versuche.

Also habe ich mir die Testversion von Papyus Autor heruntergeladen und fand dieses Programm einfach der Wahnsinn.

Wenn ich einmal ein Produktreview machen soll, hinterlasse mir ein Kommentar, aber da es heute wirklich nur um die Kosten geht, überspringe ich den Part, wieso ich das Programm so toll finde ganz dreist.

Die neuste Version kannst du für 179 € kaufen.

Klar, das hört sich wirklich wirklich wirklich viel an, aber ganz ehrlich: Es lohnt sich!

2. Lektorat / Korrektorat

Hast du dein Buch mithilfe der oben genannten Programme geschrieben (oder auch nicht), dann geht es ans Überarbeiten.

In diesem Blogartikel habe ich bereits über die Wichtigkeit einer guten Lektorin oder eines guten Lektors geschrieben.

Nun geht es um die Kosten.

Einen Lektor bekommst du für 2 € bis 8 € pro Normseite. Je nachdem wie groß der Umfang deines Buches ist, musst du mehr oder weniger bezahlen.

Gehen wir mal von einer Standardlänge von ca. 80.000 Wörtern aus, haben wir bei ca. 250 Wörtern einer Normseite einen Umfang von 320 Seiten.

Das mal die Kosten des Lektors:

320 Seiten * 4 € Durchschnitt =  1280 €

Okay, klingt viel, ist aber meiner Meinung ein Posten, der nicht verhandelbar ist.

Siehe meinen alten Blogartikel HIER

Ein Korrektorat ist um einiges günstiger. Manche Kollegen machen sogar ein Lektorat plus ein Korrektorat, aber ich bin bisher mit 2 Lektoratsdurchgängen und meinen Testlesern ganz gut gefahren.

Kleiner Tipp: Such dir tolle, erfahrene Testleser, die definitiv eine große Hilfe für dich sind! Der Blogartikel dazu folgt bald!

3. Buchcover

Wie oft habe ich über die Wichtigkeit eines professionell erstellten Buchcovers gesprochen!

So oft! Und genauso wichtig ist es für deinen Erfolg!

Ein gutes Buchcover ist einer der einzigen richtigen Türöffner, die du hast!

Natürlich kann es auch Leser geben, die dein Buch aufgrund guter Rezensionen kaufen, aber mal ehrlich? Wie willst du an gute Rezis kommen, wenn dein Buch nicht den Eindruck eines rundum tollen Leseerlebnisses macht?

Ich rate hiermit mal wieder ausdrücklich davon ab, die Gestaltung selbst in die Hand zu nehmen, wenn du nicht absolut Photoshop bewandert bist oder es dir zumindest in Schulungen und mit viel Übungen selbst beibringen möchtest. So habe ich es auch gemacht und ich darf mit Stolz und mit fast vier Jahren Erfahrung behaupten, dass ich nicht nur meine eigenen Cover mache, sondern mittlerweile auch die zahlreicher Kolleginnen. (Danke an dieser Stelle für euer Vertrauen <3)

Entschuldige nun die Werbung in eigener Sache, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen:

Einzigartig Buchdesign

*räusper* Zurück zu den Kosten!

Ich gehe von meinen eigenen Kosten für ein Cover aus, weiß aber aus Erfahrung, dass es deutlich günstigere aber auch deutlich teurere Angebote gibt. Ich möchte an dieser Stelle nicht das Können der Kollegen und Kolleginnen oder die Rechtfertigung ihres Preises beurteilen, denn das steht mir zum Einen nicht zu und zum anderen denke ich, dass jeder sein Geld wert ist!!

Ein Paket bestehend aus eBook und Taschenbuch kriegst du bei mir für 280 €.

4. Werbung & Marketing

Irgendwie haben wir heute nur große Posten merke ich gerade, die dich wahrscheinlich nun eher davon abhalten werden, im SP zu veröffentlichen 😀

Aber ich kann dir sagen, wenn du dich in diesem Markt mit all diesen Punkten etabliert hast, wird das kein Minusgeschäft für dich werden!

Dieser Punkt besteht auch einigen Unterpunkten, die ich hier nun im Groben auflisten werde, vor allem, weil ich total auf Listen stehe.

Du auch? Na dann wirst du dich jetzt richtig freuen:

– Buchblogger

Die meisten Blogger »verlangen« kein Geld, aber es ist schön, wenn du ihre Arbeit honorierst. Sei es »nur« mit einem kostenlosen eBook, einem Taschenbuch, kleinen Geschenken, etc.

– Social Media

Seiten wie Facebook und Instagram sind gratis, aber sie kosten unglaublich viel Arbeit, neue Ideen und beständigen Inhalt, der deine Leser unterhält und nebenbei dein Buch bewirbt.

– Buchwerbeseiten

Auf zahlreichen Buchseiten wie Buchdeals.de, eBookWatcher oder Buchregen kann man sein Buch bewerben. Ich poste dort sporadisch und nicht regelmäßig aber hin und wieder kann ein gut platzierter Werbeslot dort zu ausreichend Sichtbarkeit für deine Veröffentlichung sorgen.

Rechne mit Preisen zwischen 20 € und 100 €, mehr würde ich ehrlich gesagt auch nicht ausgeben.

– Amazon Ads

Das Thema Amazon Ads ist nun in aller Selfpublishermunde und wirklich sehr interessant! Ich selbst fuchse mich gerade tief in das Thema, aber kann noch keine genauen Zahlen nennen, ob es sich für meine Bücher rentiert. Bisher konnte ich ganz gute Ergebnisse mit 3€ Tagesbudget erwirtschaften über eine Woche (bei anderen Büchern gab es zu diesem Preis keinen einzigen Verkauf …)

Dazu in den nächsten Wochen mehr, aber der Vollständigkeit halber gehen wir von Kosten aus, die 30 € nicht überschreiten.

– Facebook Werbeanzeigen

Mein Lieblingsthema! Und nicht nur das, Facebook Werbeanzeigen sind unglaublich lohnend, sofern man es richtig angeht!

Ich selbst habe haufenweise Geld dort verballert, aber irgendwann lernt man eben auch dazu und mittlerweile schalte ich meine Werbeanzeigen mit einem gigantischen Preis pro Klick von unter 0,5 Cent!

D.h. ein Interessent klickt auf den Link, ich zahle 5 Cent und im besten Fall kommt es zum Verkauf, bei dem ich ein vielfaches von meinen Kosten einnehme.

Übrigen: Da mich das Thema nicht mehr losgelassen hat, habe ich in den letzten Monaten an einem Kurs gearbeitet, der sich extra an uns Autoren richtet und dir zeigt, wie du deine perfekte Werbeanzeige erstellen kannst, die tausende deiner Leser erreicht.

Abonniere meinen Newsletter, um zu erfahren, wann der Kurs online sein wird:

Bei dieser Art von Werbeausnahme bezahle ich ein Tagesbudget von 5 € und lasse sie meistens um die 1-2 Wochen laufen.

Habe hier also Ausgaben von guten 70 €.

– Gewinnspiele

Nicht zu vergessen sind Gewinnspiele, die dir ziemlich gute Sichtbarkeit gerade am Anfang deines Social Media Aufbaus bringen!

In der Regel werden Gewinne bestehend aus Taschenbüchern und kleinen Goodies sehr gut angenommen.

Das plus den Versand kostet dich bei 2 Gewinnern ca. 12 €.

– Werbematerial

Natürlich willst du deinen Lesern auch etwas an die Hand geben. Lesezeichen, Postkarten, Kerzen, Schlüsselanhänger, Lippenpflegestifte, und und und sind wirklich wunderbar!

Ich habe zu Beginn von jedem Buch ungefähr 500 Lesezeichen, 500 Postkarten, Blöcke, Stifte und was weiß ich bestellt und ganz ehrlich? So viele Lesezeichen und Postkarten kriegst du in drei Jahren nicht los!

Es reichen kleine Mengen, glaub mir, und diese sind relativ günstig in Druck und Herstellung zu bekommen.

Auf Einzigartig Buchdesign (Link: http://einzigartig-buchdesign.de) biete ich das kleinste Paket an für 69 € inklusive Layout, Druck und Versand.

Endabrechnung

An dieser Stelle holen wir gemeinsam ganz tief Luft und rechnen zusammen:

Planungsprogramm: kostenlos

Schreibprogramm: 179 € einmalig

Pro Buch

Lektorat: 1280 € einmalig

Buchcover: 280 € einmalig

Marketing & Werbung: ca. 240 €

Summe:

1800 € pro Buch

Und

179 € einmalig in deiner Karriere (Updates ausgenommen)

Ich weiß, diese Rechnung ist sehr platt! Ein mancher investiert mehr in Werbung, ein anderer macht seine Buchcover selbst, aber es soll um einen ersten Einblick gehen, was eine Veröffentlichung im Selfpublishing überhaupt kostet.

Wenn du dir vorstellst, dass du 70% deiner Tantieme von Amazon bekommt, müsstest du bei einem Buchpreis von 2,99 € ca. 900 Exemplare verkaufen.

Was denkst du, ist das machbar?

Wenn ich die vielen hauptberuflichen Selfpublisher gegen die vielen nebenberuflichen Verlagsautoren ansehe, ein großes und definitiv lautes: JA!

Wenn du Fragen dazu hast, auch ob Kosten überzogen oder gerechtfertigt sind, schreib mir gerne!

Lieben Gruß, Sandra

Social Media Marketing

Wie du als Selfpublisher mit Instagram garantiert kein einziges Buch mehr verkaufst

Wenn man den Hashtag #Selfpublisher in Instagram eingibt, bekommt man sage und schreibe 54.600 Beiträge angezeigt.
Also kann man davon ausgehen, dass es sich lohnt, einen Instagramaccount für die Vermarktung eines Buches zu haben, oder?
Doch leider ist es wie bei vielen Dingen nicht so schwarz-weiß, wie man hofft.

Die einen sagen, lass die Finger von Instagram, das ist nur Arbeit!
Die anderen sagen, Instagram ist der neue In-Treff der Buchbranche und Facebook ist tot!
Und wiederum gibt es Stimmen, die behaupten, es stimmt beides ein bisschen und heutzutage geht man unter, wenn man nicht auf alle zur Verfügung stehenden Wege setzt, sein Buch zu vermarkten (total unauffälliger Daumenzeig auf mich).

Und hier deine 5 Möglichkeiten, wie du auf Instagram garantiert kein Buch mehr verkaufst!

Step Nr. 1: Dein Profil wirkt wie eine wandelnde Litfaßsäule.

Hier noch ein Schnipsel, dort nochmal der Verkaufslink zu deinem Buch, das Taschenbuch hübsch drapiert zwischen bunten Tüchern und auf dem Kunstfellteppich vor den Kamin gelegt …
Alles schön und gut, aber wenn du alle deine Beiträge so gestaltest, wird es den Lesern bald langweilig werden.
Bei Instagram geht es nicht nur um Werbung, werfe diesen Gedanken am besten ganz schnell aus deinem hübschen Autorenköpfchen. Es geht um Vermarktung, das ist etwas völlig anderes.


Du vermarktest hauptsächlich nicht dein Buch, sondern dich!


Du zeigst, wer du bist, was du liebst (auch abgesehen von der Schreiberei), du lässt deine Follower einen Blick in deinen Alltag werfen und bleibst authentisch.
Wenn du Instagram nur dafür nutzt, Werbeposts abzusetzen, bist du mit bezahlter Facebook Anzeigenwerbung definitiv besser bedient!

Step Nr. 2: Du postest eine ganze Woche jeden Tag, dann wieder überhaupt nichts.

Gerade im Urlaub und kein Bock, sich etwas für deinen Feed zu überlegen?
Kann ich voll verstehen, wirklich! Aber rein marketingtechnisch ist es das Schlechteste, das du tun kannst.
Instagram liebt seinen Algorithmus und vor allem liebt er (oder sie?) Regelmäßigkeit.
Poste lieber nur dreimal in der Woche aber dann beständig! Du wirst sehen, deine Beiträge werden deutlich mehr Followern angezeigt, als wenn du in einer Woche richtig Gas gibst und in der nächsten auf die Bremse trittst.
Und auch deine Leser wollen auf dem Laufenden gehalten werden, wenn sie dir folgen. Es gibt so viele Autoren da draußen, die grandiosen Content posten, dass die Menschen entscheiden müssen, wem sie folgen und wem nicht.
Und sei ehrlich zu dir selbst, wem würdest du ein Like schenken?

Step Nr. 3: Deine Beiträge sind so spannend wie ein Nacktschneckenrennen.

Machst du dir wirklich ernsthaft Gedanken um deinen Content, oder postest du an einem Tag mal ein Buchbild, dann wieder ein Mittagessen und am Abend gibts noch ein hübsches Bild von deinem Hündchen?
Wie oben geschrieben ist es wichtig, einen Einblick in deinen Alltag zu geben, aber nutze dafür spannende Bilder! Fotos, die Emotionen auslösen, genauso wie dein Buch!
Du kannst schreiben und schaffst es, dass deine Leser Herzrasen bekommen oder Schmetterlinge im Bauch, also mach auch in Instagram Gebrauch dieser Fähigkeit!
Poste einen tollen Text unter einem schönen Bild und dir sind Likes garantiert.

Step Nr. 4: Finde Gemeinsamkeiten.

Kennst du das Gefühl, wenn du jemanden triffst, der dir auf Anhieb sympathisch ist? Hast du dich jemals gefragt, an was es liegt, dass du so fühlst?
Genau! Ihr habt Gemeinsamkeiten!
Im Grunde hat jeder irgendetwas gemeinsam und es gilt in jedem Gespräch mit einem neuen Gegenüber herauszufinden, was dieser Punkt ist.
Okay, es gibt auch Menschen, die du siehst und schon meterweit vorher lieber umdrehst als ihnen zu begegnen … aber wieso ist das so? Entweder sie sind nervig oder ihr habt keinen beidseitigen Nenner, doch das hast du erst herausgefunden, als du ihn oder sie kennengelernt hast.
Merkst du, auf was ich hinaus will?
Zeige mit deinem Profil etwas von dir und lass deinen Followern die Möglichkeit, herauszufinden wer du bist! Was du gerne magst! Was du vielleicht gar nicht magst!
Erst, wenn eine Verbindung du deiner Community entsteht, werden deine Beiträge auch mit Spannung verfolgt werden.

Step Nr. 5: Du versuchst, JEDEN zu erreichen.

Selbstverständlich stehen wir total auf Likes und wollen so viele potentielle Leser wie möglich mit Social Media erreichen. Was sieht es toll aus, wenn bei deiner Followerzahl eine 3.000 steht und keine 300. Deswegen geben wir uns doch diese ganze Mühe, oder nicht?
Falsch *hier bitte das Geräusch aus dem Zonk einfügen*
Es wollen überhaupt nicht ALLE Leute unser Buch lesen und ein Großteil interessiert sich sogar so ziemlich gar nicht für die Geschichte, in die wir unser Herzblut gesteckt haben. Wieso willst du jemandem gefallen, der gar nicht zu dir passt? Das ist nichts Persönliches, wir alle umgeben uns in unserem Privatleben mit Menschen, mit denen wir Spaß haben und eine hammermäßige Zeit verbringen können.
Nichts anderes ist Social Media. Klar agierst du mit einem Computer, aber hinter jedem Bildschirm sitzt doch ein Mensch!
Und diesen Mensch willst du erreichen. Nicht jeden und alle, das wird nicht funktionieren.
Versteife dich also nicht auf eine Zahl, wenn deine Zielgruppe 1000 Menschen umfasst, die aber hochgradiges Interesse an dir und deinen Büchern haben, dann Gratulation! Du hast erreicht, was der Sinn von Social Media ist! Du hast dich mit Leuten vernetzt, die genau zu dir passen!

Zu diesem Punkt passt wunderbar eine richtige Zielgruppenanalyse, die allerdings nicht heute Thema sein soll.
Trotzdem ist es, gerade was Instagram betrifft, so wichtig, zu wissen, für wen du postest und auch wer du bist!

Nur dann wirst du Erfolg damit haben!

Hier noch ein paar Tipps, die dir hoffentlich weiterhelfen werden:

– bleib authentisch!
– poste regelmäßig!
– sei individuell und abwechslungsreich!
– geb dir Mühe!
– sei ehrlich!
– hab Ausdauer!
– hab Ausdauer!
– hab Ausdauer!

Und jetzt wünsche ich dir vor allem ganz viel Spaß und natürlich auch Erfolg bei der Umsetzung dieser Schritte.


Lieben Gruß, deine Sandra

Social Media Marketing

Ohne dieses Programm plane ich keinen meiner Social Media Beiträge mehr

Es gibt Programme, die uns Autoren das Leben erleichtern und dieses Programm zählt absolut dazu:

Onlypult*

Ich habe einige Dienste und Programme getestet, bevor ich dort hängen geblieben bin und alles gefunden habe, was ich zum Aufbau und Erhalt meiner Social Media Präsenz benötige.
Denn mal ehrlich, gibt es etwas Nervigeres, als jeden Tag daran zu denken, dass man UNBEDINGT noch etwas posten muss?
Nö. Finde ich auch nicht!

Ich habe mich lange mit diesem Thema beschäftigt und möchte hier eine ausdrückliche Warnung aussprechen:
Natürlich ist Onlypult nicht das einzige Programm, dass grundsätzlich in Frage kommt, aber bevor ihr eines auswählt, vergewissert euch, dass Instagram es auf der „grünen Liste“ hat.
Denn es gibt Programme, mit denen man den Instagram Algorithmus augenscheinlich manipulieren kann und was vor zwei/drei Jahren funktioniert hat, um Follower aufzubauen, hat Instagram mittlerweile herausgefunden und BLOCKT den Account, der diese nutzt! Im schlimmsten Fall sperrt er euch bis an euer Lebensende! *hier gruselige Musik einfügen*
Also Achtung! Zerschießt euch nicht eure Sichtbarkeit mit dem falschen Programm. Wählt eines, das sich auf der GO Liste befindet und informiert euch lieber via Suchmaschine einmal mehr darüber.
Denn diese Vorplangeschichte soll euch ja Erleichterung und unter Umständen mehr Follower durch regelmäßigen Content bringen und nicht das genaue Gegenteil.

Onlypult* ist auf jeden Fall ein von Instagram akzeptiertes Programm und bisher habe ich nur positive Erfahrungen mit dem Vorplanen meiner Beiträge gemacht.

Und jetzt erzähle ich euch endlich, wat dat Ding alles kann!

Vorplanen

 

Übersicht Startseite

Nachdem du dich angemeldet hast, findest du auf der linken Seite die Möglichkeit, deine Accounts zu verknüpfen und auf der rechten Seite siehst du dein Dashboard.

Bei „Veröffentlichung“ kannst du Beiträge auf einen bestimmten Zeitraum vorplanen und das nicht nur für Instagram, sondern auch für Facebook und neuerdings für Pinterest!

 

Beitrag vorplanen

Wie du im Video siehst, ist es ganz einfach!

Du klickst auf „Beitrag hinzufügen“, wählst dein Bild aus und schreibst deinen Text und klickst unten rechts einfach nur noch auf planen.

Fertig!

Hashtags und Absätze kannst du ganz einfach hinzufügen und bekommst sogar eine Anzeige, wie viele Hashtags du noch hinzufügen kannst!

Unter den Planner-Einstellungen hast du die Möglichkeit, dir direkt anzeigen zu lassen, wie dein Instagram Feed aussiehst.

Willst du nun den gleichen Beitrag ebenfalls in Facebook posten, kannst du ihn genauso kopieren, anpassen (wenn nötig) und mit einem Klick speichern.

 

Kopie erstellen

Aktuelle Beiträge

Unter dem Punkt „Feed“ siehst du eine Auflistung aller deiner geposteten Beiträge. Sehr nützlich, wenn du sehen möchtest, wie dein Instagram Feed aufgebaut ist und welcher Beitrag nun am besten in die Reihe passen würde.

Auch hier kannst du Änderungen und Anpassungen vornehmen und das ganze direkt abspeichern. Die Aktualisierung erfolgt nur wenige Sekunden später auf deinem Account.

Das Kopieren funktioniert genau wie bei den geplanten Beiträgen auch Accountübergreifend (Bei mir beispielsweise von Schreibdschungel zu Rose Bloom Autorin.)

DMs und private Nachrichten

Ich hasse nichts mehr, als Nachrichten über das Handy zu beantworten.
Auch das kann man hier in Onlypult, allerdings finde ich diese Option noch ein wenig unübersichtlich. Ich hoffe sehr, dass sich daran noch etwas tun wird, wenn das ist ein Punkt, der sehr Erleichterung bringt.

Diesen Punkt findest du unter „Direct“.

Storys

Für Instagram kannst du nicht nur Storys vorplanen oder direkt posten, sondern auch IGTV Videos, was sehr nützlich ist.

Du kannst Hashtags und Bilder auswählen, allerdings keine Sticker, wie in der App direkt.

Analyse

Nichts geht über Analyse!
Nicht nur, dass es unabdingbar ist, einen Überblick über deine Insights zu behalten, wenn du wirklich auf deinen Kanälen wachsen möchtest, ist es wichtig zu wissen, was bei deinen Lesern ankommt.
Finden sie es toll, wenn du Schnipsel postest?
Hast du nicht nur mehr Likes auf deiner Buchwerbung, sondern auch mehr Verkäufe?
Findest du gezielt Blogger, die dich auf deine Beiträge hin anschreiben?
All das sind Dinge, für die du das ganze Social Media Zeugs doch machst, oder?

Du findest eine komplette Analyse wie Wachstum, Reaktion, Engagement oder Optimierung unter dem Punkt „Analytics“.

 

Analyse Onlypult

Alles in allem findest du in diesem Programme alles, was du für deine Kanäle brauchst und du wirst sehen, wie einfach es werden wird, deine Beiträge zu posten.

Benutzt du schon ein ähnliches Programm und welches? Schreib es mir in die Kommentare!

Zum guten Schluss gibt es hier noch den Direktlink zum Programm.
ONLYPULT*

Lieben Gruß, Sandra

*Diese Links sind Affiliate Links, das heißt, ich bekomme einen Teil der Einnahmen von Onlypult, das ändert aber nichts an deinem Preis!

Buchmarketing, Social Media Marketing

6 Dinge, die du als Autor niemals in Instagram tun solltest

(und ich meine wirklich niemals!)

Ich weiß, wie es ist, darauf zu warten, dass deine Followerzahl in Instagram endlich steigt! Du hast dir so viel Mühe mit deinen Bildern gegeben, alle Regeln brav befolgt und trotzdem hängt dein Account irgendwo zwischen Mrs Invisible und Ant-Man, wenn er auf das rote Knöpfchen seines Schrumpfanzuges drückt.

Trotzdem lass dich niemals zu diesen 6 Dingen verleiten! Niemals! N-I-E-M-A-L-S!

Markiere Accounts, die gar nichts mit deinem Bild oder deinem Beitrag zu tun haben!

Es ist schlicht egal, ob diese Accounts 1000 Follower oder 10 Billionen haben … das nervt!! Du wirst markiert und natürlich klickst du auf den Beitrag, um zu sehen, was er mit dir zu tun hat. Wenn du dann feststellst, dass dich jemand auf dem Bild seiner Großmama markiert hat, weil sie so schöne Haare hat, kannst du nur mit dem Kopf schütteln.
Diese Vorgehensweise bringt dir höchstens ganz viele Entfollows!

Achtung: Das gilt natürlich nicht, wenn du das mit den Account abgesprochen hast. Shoutouts sind hier zum Beispiel ein Thema, auf das ich aber in einem anderen Blogartikel eingehen werde.

Das Folgen/Entfolgen-Spiel

Wenn du einem Account folgst, weil du den Inhalt gut findest, super!
Wenn du ihm dann entfolgst, weil dir der Inhalt nicht mehr gefällt, auch okay!
Aber folge niemals einem Account mit der Hoffnung, dass er dir zurück folgt und du dann sagst: Ätschi-bätschi! Jetzt entfolge ich dir wieder!
Das ist doppelt nervig! Wirklich! Ich selbst achte nicht darauf, wer dieses Spiel mit meinem Account treibt, ich folge nur den Seiten, denen ich auch langfristig folgen möchte. Aber es gibt einige, die kriegen sowas raus und du kannst dir sicher sein, dass diese Accounts und ihr breites Netz an Kontakten dich meiden werden.
Möchtest du dir eine ehrliche, zuverlässige, freundliche Community für dich als Autor aufbauen, dann lass die Finger von solchen Spielchen!

Werbung in Kommentaren

Du hast ein neues Buch rausgebracht, das total super zu dem Bild mit dem Buch einer Kollegin passt? Wunderbar! Dann poste es auf deinem Account und spamme die Menschen nicht mit deiner Werbung in den Kommentaren zu.
Kommentare sind dazu da, dich mit der Community unterhalten zu können und nicht, um deine Veröffentlichung wahllos zu verteilen.
Das wirkt wie diese nervigen Kommentare der Bots, die überall mit einem Standardspruch gepostet werden und das wirkt nicht gerade professionell.

Wenn du einen Kommentar unter einem dir noch unbekannten Account setzen möchtest, fang doch erstmal damit an, dich mit dem passenden Beiträgen auseinanderzusetzen und darauf zu reagieren.
Du wirst sehen, die Konversation, die daraus entsteht, ist so viel wertvoller.
Du gehst ja auch nicht in einen Raum voller fremder Menschen und schreist zusammenhanglos jeden an, dass du ein Buch herausgebracht hast.
Damit erntest du nur verwirrte und verständnislose Blicke.

Werbung über Direct-Message

Unaufgeforderte Werbung über eine private Nachricht verhält sich genauso wie die in den Kommentaren.
Sie erzeugen das komplette Gegenteil von positiver Aufmerksamkeit! Im schlimmsten Fall wirst du gemieden anstatt verfolgt.

Kommentare nicht zu liken oder nicht zu beantworten

Du möchtest dir eine langfristige Community aufbauen und das bedeutet nicht nur deinen Content stumpf in die Welt zu senden.
Der Name Social Media sagt eigentlich schon alles aus. Es geht um soziale Interaktion! Wenn jemand sich Zeit nimmt, und unter deinem Beitrag ein Kommentar oder ein Herzchen da lässt, dann sei so freundlich und antworte ihm. Und wenn es nur ein Like zurück ist, wertschätze diese geschenkte Zeit!
Das hat nichts damit zu tun, dass du deine Beiträge vorplanst. Nehm dir am Abend 10 oder 20 Minuten, wenn du auf deiner Couch sitzt und klick dich durch deine Kommentare. Du wirst sehen, auch deine Sichtbarkeit wird hochgehen, wenn du mehr interagierst, denn vor allem Instagram lebt von dieser Interaktion!

All diese Dinge werden dir helfen, einen Account aufzubauen, mit dem die Menschen gerne zu tun haben und der dich in deinem Buchmarketing bestmöglich unterstützt.

Viel Erfolg dabei!

Lieben Gruß, Sandra