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Buchmarketing, Social Media Marketing

Wie gestalte ich als absoluter Laie eine überzeugende Social Media Grafik?

Heute, im Jahr 2020, kann ich mit Stolz behaupten, ziemlich fit in vielen Dingen zu sein, von denen ich vor meiner Schreiberei noch nie etwas in meinem Leben gehört hatte.

Okay, ich hatte einmal angestrebt, eine Ausbildung als Mediengestalterin zu machen, musste mich aber mangels Ausbildungsplätze in meiner Heimatstadt dagegen entscheiden. Also habe ich meine Energie in meine Ausbildung gesteckt und das Grafikthema abgeschlossen.

Bis zum Jahr 2016, als ich meinen ersten offiziellen Facebookaccount als Autorin eröffnete und dachte: Und jetzt?!

Was poste ich?

Wie gestalte ich Schnipsel und Zitate aus meinem Buch?

Was ist Corporate Identity?

Wieso gibt es so viele Schriftarten auf dieser Welt?

Ich musste mich fragen: Will ich ein professionelles Auftreten wie all die Verlage mit ihren Marketingabteilungen oder klatsche ich weiterhin merkwürdige Schriften auf verschwommene Fotos, die ich aus Pinterest und Co geklaut habe?

Natürlich will jeder Autor und jede Autorin den ersten Punkt erfüllen und sich und seine/ihre Bücher bestmöglich öffentlich präsentieren.

Dazu gehört einfach eine tolle Grafik!

Wie stelle ich das an?

Canva heißt das Zauberwort, das mich wortwörtlich gerettet hat!

Nachdem meine Mission Paint fabelhaft fehlgeschlagen ist, habe ich mich mit Photoshop beschäftigt und musste feststellen: Wow, das macht Spaß!

Aber genauso: Wow, das ist verdammt komplex!

Ich brauchte aber eine schnelle, direkte Lösung, denn mein Buch war geschrieben und jetzt musste es gesehen werden!!

Es gibt zig Online-Grafikprogramme, die wirklich einfach und fast selbsterklärend sind, aber ich habe mein Herz an Canva und seine tollen Möglichkeiten verloren.

HIER kommst du hin

Die Anmeldung

Die Anmeldung ist super easy! Entweder, du legst dir einen Account mit Benutzernamen oder Passwort an, oder du loggst dich via Facebook/Google direkt ein.

Zack! Kann deine neue Karriere als Grafikdesigner/in losgehen!

Und das alles auch noch kostenlos!

Ein erster Überblick

Auf der Startseite findest du erst einmal eine Übersicht über all die tollen Dinge, die du mit dem Programm anstellen kannst.

Instagram oder Facebook Beiträge, Storytemplates, Präsentationen, Zitatebilder, Druckvorlagen für Tassen, Postkarten etc, Facebook Titelbilder, animierte Posts, Logos und und und … du siehst, die Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Wenn du etwas Bestimmtes suchst, gib deinen Suchbegriff am besten in die Suchleiste ein und springe direkt dorthin.

Für den Anfang bietet es sich natürlich an, dich erst einmal durchzuklicken und dir anzuschauen, was Canva alles bereit hält.

Vorlagen!

Es gibt so viele Vorlagen, dass man gar nicht weiß, welche davon schöner ist!

Du kannst sie entweder über die Startseite auswählen, über die Übersichtsseite – die du über die Suche angewählt hast (Beispiel hier Instagram Beiträge) – oder du klickst direkt auf die Art der Grafik und kannst hier wiederum wählen.

Unglaublich! Ich habe mich am Anfang tatsächlich durch fast (!) alle Vorlagen geklickt, um zu sehen, was Canva hier zu bieten hat und ich sag dir eines: Die Macher haben hier ganze Arbeit geleistet!

Falls du ein bestimmtes Thema suchst, wie zum Beispiel »Buch«, dann gebe das einfach in die Suchleiste ein und bekomme deine Vorlagen angezeigt.

Eine Anleitung siehst du hier im Video

Bilder anpassen!

Du startest also entweder mit einer Vorlage, die du jetzt ganz individuell auf deinen Geschmack anpassen kannst, oder du wählst ein komplett leeres Blatt aus.

Es gibt keine Grenzen! Spiele erst einmal ein wenig rum, kombiniere Elemente miteinander und finde deine Art von Beiträgen.

Du kannst auswählen aus vielen verschiedenen Stockbildern, die zur freien Nutzung stehen, Elementen wie Herzen, animierte Sticker, oder Rahmen, außerdem gibt es jede erdenkliche Farbe, Hintergründe und sogar Musik für Videos!

Du wirst begeistert sein und Stunden deiner Schreibzeit freiwillig opfern, weil die Erstellung einfach so einen Spaß macht 😀

Bei den auswählbaren Bildern und Elementen gibt es viele gratis, allerdings auch ein paar wenige, die man bezahlen muss.

Aber keine Sorge, ich komme zu 99% mit den kostenlosen Vorlagen aus, und wenn du doch einmal ein schönes Bild möchtest, das Premium angeboten wird, kostet es nur 1 Dollar!

Ja, richtig! EINEN DOLLAR! Das ist für ein frei verfügbares Bild im Gegensatz zu all den anderen Stockanbietern da draußen, so gut wie gar nichts!

Wenn du deine Maus auf das Bild führst, wird dir übrigens direkt angezeigt, ob es gratis oder pro ist.

Siehe im Video:

Abspeichern!

Und auch das Abspeichern geht super einfach!

Du klickst einfach nur rechts in die Ecke auf den Punkt »Herunterladen« und wählst dein Format aus.

Ich empfehle ein PNG, weil die Qualität sehr gut ist.

Wenn du einen animierten Sticker hast, lade ein Video herunter und kein Gif (weil das Instagram nicht unterstützt).

Außerdem könntest du dort direkt ein druckfähiges PDF für Postkarten etc erstellen.

Hier musst du allerdings auf die Vorgaben deiner Druckerei bezüglich deiner Maße achten!

Extratipp 1:
Corporate Identity oder auch dein Wiedererkennungswert!

Du hast sicherlich schon einmal etwas vom Wiedererkennungswert gehört und gerade in Social Media ist dieser UNHEIMLICH wichtig!!

Dabei hilft dir Canva ebenfalls!

Du kannst dir ein Markenprofil erstellen mit deinen eigenen Farben, Logos und Schriftarten.

Somit ist sichergestellt, dass du immer die gleichen Farben verwendest und deine Beiträge mit nur einem Klick damit kreieren kannst.

Denk an Telekom, an Coca Cola oder Aldi.

Allein aufgrund der Farben wirst du diese Firmen immer wiedererkennen und damit verknüpfen.

Du kannst kein Magenta mehr sehen, ohne direkt an den Kommunikationsanbieter zu denken.

Ist so, oder?

Du bist jetzt genauso eine Marke, also mache dir vor allem über deine persönliche Farbgebung lange und intensiv Gedanken, denn diese später zu wechseln, würde ich nicht empfehlen.

Extratipp 2:
Mockups erstellen!

Theoretisch kannst du mit Canva sogar Mockups deiner Bücher erstellen.

Natürlich sind sie nicht so schön und qualitativ hochwertig, wie wenn du sie über Photoshop gestalten würdest, aber um »schnell« ein Handy Mockup zu machen, reicht die Qualität allemal!

Eine Anleitung findest du in diesem Video:

Und falls dir diese nicht ausreichen, habe ich nochmal einen ultimativen, kostenlosen Tipp mit haufenweise Mockup-Arten, die du mit drei Klicks erstellen kannst:

https://diybookcovers.com/3Dmockups/

Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Überblick über Canva geben und bin sicher, du wirst dich schnell zurechtfinden und tolle Beiträge für deinen Social Media Auftritt erstellen können!!

Lieben Gruße, Sandra

Buchmarketing, Social Media Marketing

6 Dinge, die du als Autor niemals in Instagram tun solltest

(und ich meine wirklich niemals!)

Ich weiß, wie es ist, darauf zu warten, dass deine Followerzahl in Instagram endlich steigt! Du hast dir so viel Mühe mit deinen Bildern gegeben, alle Regeln brav befolgt und trotzdem hängt dein Account irgendwo zwischen Mrs Invisible und Ant-Man, wenn er auf das rote Knöpfchen seines Schrumpfanzuges drückt.

Trotzdem lass dich niemals zu diesen 6 Dingen verleiten! Niemals! N-I-E-M-A-L-S!

Markiere Accounts, die gar nichts mit deinem Bild oder deinem Beitrag zu tun haben!

Es ist schlicht egal, ob diese Accounts 1000 Follower oder 10 Billionen haben … das nervt!! Du wirst markiert und natürlich klickst du auf den Beitrag, um zu sehen, was er mit dir zu tun hat. Wenn du dann feststellst, dass dich jemand auf dem Bild seiner Großmama markiert hat, weil sie so schöne Haare hat, kannst du nur mit dem Kopf schütteln.
Diese Vorgehensweise bringt dir höchstens ganz viele Entfollows!

Achtung: Das gilt natürlich nicht, wenn du das mit den Account abgesprochen hast. Shoutouts sind hier zum Beispiel ein Thema, auf das ich aber in einem anderen Blogartikel eingehen werde.

Das Folgen/Entfolgen-Spiel

Wenn du einem Account folgst, weil du den Inhalt gut findest, super!
Wenn du ihm dann entfolgst, weil dir der Inhalt nicht mehr gefällt, auch okay!
Aber folge niemals einem Account mit der Hoffnung, dass er dir zurück folgt und du dann sagst: Ätschi-bätschi! Jetzt entfolge ich dir wieder!
Das ist doppelt nervig! Wirklich! Ich selbst achte nicht darauf, wer dieses Spiel mit meinem Account treibt, ich folge nur den Seiten, denen ich auch langfristig folgen möchte. Aber es gibt einige, die kriegen sowas raus und du kannst dir sicher sein, dass diese Accounts und ihr breites Netz an Kontakten dich meiden werden.
Möchtest du dir eine ehrliche, zuverlässige, freundliche Community für dich als Autor aufbauen, dann lass die Finger von solchen Spielchen!

Werbung in Kommentaren

Du hast ein neues Buch rausgebracht, das total super zu dem Bild mit dem Buch einer Kollegin passt? Wunderbar! Dann poste es auf deinem Account und spamme die Menschen nicht mit deiner Werbung in den Kommentaren zu.
Kommentare sind dazu da, dich mit der Community unterhalten zu können und nicht, um deine Veröffentlichung wahllos zu verteilen.
Das wirkt wie diese nervigen Kommentare der Bots, die überall mit einem Standardspruch gepostet werden und das wirkt nicht gerade professionell.

Wenn du einen Kommentar unter einem dir noch unbekannten Account setzen möchtest, fang doch erstmal damit an, dich mit dem passenden Beiträgen auseinanderzusetzen und darauf zu reagieren.
Du wirst sehen, die Konversation, die daraus entsteht, ist so viel wertvoller.
Du gehst ja auch nicht in einen Raum voller fremder Menschen und schreist zusammenhanglos jeden an, dass du ein Buch herausgebracht hast.
Damit erntest du nur verwirrte und verständnislose Blicke.

Werbung über Direct-Message

Unaufgeforderte Werbung über eine private Nachricht verhält sich genauso wie die in den Kommentaren.
Sie erzeugen das komplette Gegenteil von positiver Aufmerksamkeit! Im schlimmsten Fall wirst du gemieden anstatt verfolgt.

Kommentare nicht zu liken oder nicht zu beantworten

Du möchtest dir eine langfristige Community aufbauen und das bedeutet nicht nur deinen Content stumpf in die Welt zu senden.
Der Name Social Media sagt eigentlich schon alles aus. Es geht um soziale Interaktion! Wenn jemand sich Zeit nimmt, und unter deinem Beitrag ein Kommentar oder ein Herzchen da lässt, dann sei so freundlich und antworte ihm. Und wenn es nur ein Like zurück ist, wertschätze diese geschenkte Zeit!
Das hat nichts damit zu tun, dass du deine Beiträge vorplanst. Nehm dir am Abend 10 oder 20 Minuten, wenn du auf deiner Couch sitzt und klick dich durch deine Kommentare. Du wirst sehen, auch deine Sichtbarkeit wird hochgehen, wenn du mehr interagierst, denn vor allem Instagram lebt von dieser Interaktion!

All diese Dinge werden dir helfen, einen Account aufzubauen, mit dem die Menschen gerne zu tun haben und der dich in deinem Buchmarketing bestmöglich unterstützt.

Viel Erfolg dabei!

Lieben Gruß, Sandra

Autorenalltag, Buchmarketing

Was benötigst du unbedingt für deine Buchveröffentlichung

Was benötigst du unbedingt für deine Buchveröffentlichung

In den letzten beiden Blogartikeln haben wir unser Buch geplottet und geschrieben und nun heute geht es endlich um die Frage:

Was benötigst du alles für die Veröffentlichung!

Wie immer, falls jemand lieber diese Infos in einem Video sieht, hier ist der Link:

Zum einen natürlich die offensichtlichen Sachen:

Aussehen ist alles

Ich sage es auch nochmal hier und kann es gar nicht oft genug sagen, Buchcover sind unheimlich wichtig!
Wenn du nicht selbst grafisch total bewandert bist, dann such dir einen guten Coverdesigner. Es gibt unheimlich talentierte Menschen da draußen, die wunderbare Cover erstellen, die nicht mehr von Verlagstiteln zu unterscheiden sind!
Wenn du nicht willst, dass dein Buch in der Masse der professionell erstellten Selfpublishing Bücher untergeht, dann ist dies ein Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist!

Spannung, Spannung, Spannung

Urgh … manche schreiben ihn gerne, andere hassen ihn, aber trotzdem geht es nicht ohne. Die Rede ist von deinem Klappentext. Der zweite Blick oder auch: »Worum geht es in dem Schinken überhaupt und wieso soll ich diesen als Leser kaufen?«
Gib dir Mühe mit deinem Klappentext. Er soll neugierig machen und gleich zeigen, um was es in der Geschichte geht, aber nicht zuviel verraten. Du darfst den Leser nicht verwirren, aber kannst ruhig ein paar Infos verschweigen, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

Gar nicht so einfach, oder?
Ich merke gerade selbst, zu diesem Thema reichen nicht bloß ein paar Sätze und ich widme mich garantiert in einem meiner nächsten Blogartikel um dieses Thema.

Und außerdem:

Deine Steuernummer …

Ja, daran denken viele nicht und ich habe es ehrlich gesagt noch in keinem Artikel gelesen.
Du willst Geld mit deinem Buch verdienen, also brauchst du auch eine Anmeldung deiner Tätigkeit bei deinem Finanzamt! Ganz wichtig!

Eine/n Lektor/in und gute Testleser

Auch wenn denkst, du hast das mit der Grammatik super drauf und hattest früher im Deutschunterricht sowieso eine Eins … tu es nicht!
Die Leser bezahlen für dein Buch Geld und erwarten ein professionelles Werk. Dazu gehört, dass sich nicht auf jeder Seite ein Fehler befindet und glaubt mir, auch wenn du dein Buch 100 Mal liest, es werden sich mehrere Fehler einschleichen! Das ist völlig normal, man nennt es auch Betriebsblindheit.
Also suchst du am besten jemand, der völlig frisch auf deinen Text schaut, um ihn zu verbessern. Ein guter Lektor oder eine gute Lektorin machen so unglaublich viel aus und ich kann behaupten, dass meine dazu beigetragen hat, meinen Schreibstil weiter zu verbessern.
Nebenbei such dir erfahrene Testleser, die dich unterstützen, ggf. Logiklücken aufdecken und die gesamte Geschichte ebenfalls nochmal neutral beleuchten können.
Gute Testler sind Gold wert!! Ganz wirklich!

Einen KDP Account (oder einen Zugang bei einem anderen Anbieter)

In der Regel starten die meisten Selfpublisher mit Amazon weil Amazon nun mal unbestreitbar der einfachste und größte Anbieter ist, wenn es darum geht, dein Buch in die Welt zu schicken.
Sie haben dem Selfpublishing die Richtung gewiesen und bieten aktuell noch die besten Konditionen, wenn man das Gesamtpaket betrachtet.
Natürlich kannst du auch zu Tolino etc. gehen und dir dort eine Leserschaft aufbauen, was ebenfalls funktioniert, aber ich persönlich würde mein erstes Buch immer wieder bei Amazon veröffentlichen.
Man wird dort in der Regel deutlich besser gesehen und landet nicht in Kategorien, die kaum Sichtbarkeit bekommen. KDP bietet mit Unlimited unbestreitbar die beste Möglichkeit, die Kosten deines Buches wieder reinzubekommen.
Übrigens zeige dir im nächsten Video, wie du einen KDP Account erstellst und auf was du alles achten musst.

Dein Buch ist nun veröffentlicht und jetzt?

Am besten setzt du dich direkt an das nächste.
Echt jetzt. Auch wenn du erstmal durchatmen und dir auf die Schulter klopfen willst, das kannst du, ohne Frage, aber tu es nur kurz.
Wenn du wirklich als Selfpublisher durchstarten und in den oberen Rängen landen willst, dann musst du deine Schreibroutine weiter ausbauen und unbedingt weiterschreiben.
Natürlich kannst du auch einen Weg über einen Verlag einschlagen oder etwas völlig anderes machen. Aber wenn du im Selfpublishing Fuß fassen möchtest, schubst kein anderes Marketingmittel dein Buch so sehr an wie ein zweites.

Also, worauf wartest du noch, geh schreiben!

Lieben Gruß, Sandra

Falls du dir diese Liste ausdrucken möchtest, kannst du sie hier downloaden:

Autorenalltag, Buchmarketing

Wie du als Selfpublisher garantiert in die TOP 100 kommst

Witziger Titel, oder? Und jetzt fragt ihr euch sicherlich, ob das nur eine leere Versprechung ist, oder ihr am Ende dieses Blogartikels wirklich kurz davor steht, in die Top 100 einzusteigen.

Aber zum Anfang möchte ich erst einmal erklären, was die Top 100 der Amazon Charts überhaupt sind und wieso jeder davon spricht.

Einfachheitshalber sprechen wir hier nun nur von eBooks, nicht von Taschenbüchern, denn bei ihnen ist es deutlich schwieriger, überhaupt in die Nähe einer dreistelligen Zahl mit einer 1 vorne zu landen.

Die Top 100 ist die sogenannte Bestsellerliste. Die, die fast jeder Kunde durchstöbert, wenn er sich einen neuen Titel zum Schmökern sucht.
Also ist es klar, dass jeder Autor in diesen Bereich mit seinem eBook hereinkommen möchte, um zufriedenstellende Verkäufe zu erzielen.

Amazon Platzierung TOP 100, sichtbar auf der Produktseite

Wie kommt man also in diesen elitären Kreis?

Amazon berücksichtigt zum einen natürlich die bloßen Verkäufe. Außerdem zählt jeder Leihvorgang, der in dem exklusiven Kindle Unlimited Programm und Prime Reading stattfindet, mit dazu.
Falls es einige noch nicht wissen, sobald man einen KU (Kindle Unlimited) Vertrag mit Amazon abschließt, bindet man sich 3 Monate ausschließlich an den Giganten. Man kann sein Buch dann bei keinem weiteren Anbieter veröffentlichen, genießt aber eben solche Dinge wie Bezahlung der gelesenen Seiten, Boni (wenn man sie denn erreicht) und dass man eine größere Chance hat, in den Bestsellerlisten zu landen.
Es macht also für jeden Autoren Sinn, sein eBook dort für die ersten 3 Monate zu binden und zu testen, wie weit es damit kommt.

Anmeldung Amazon Kindle Unlimited

Der Preis oder kostenlose Verschenkaktionen zählen nicht hinein.

Das waren die bloßen Fakten. Aber ganz ehrlich? Im Grunde weiß niemand so richtig, wie der Algorithmus funktioniert. Bücher, die deutlich weniger Verkäufe haben, sind an vorderer Stelle mit dabei, Rezensionen zählen eventuell rein und da gibt es noch viele weitere Punkte. Die meisten Selfpublisher sind verwirrt und ratlos und Amazon lässt sich auch niemals in die Karten schauen. Betriebsgeheimnis. Sozusagen.
Also ist es jedes Mal ein Hoffen und Bangen, ob man die TOP 100 denn erreicht. Eine Garantie, kann einem niemand geben.

Doch jeder Autor kann selbst etwas zu diesem Thema beitragen. Richtig gehört, wer nichts tut, der nichts wird oder so.

Also gibt es einige Punkte, die wir ansteuern und beeinflussen können.

  1. Ein gutes Buch schreiben
    Haha wird sich jetzt der ein oder andere denken … hab ich doch! Klar, es gibt viele gute Bücher auf dem Markt, aber das nützt nichts, wenn es keine Leser findet.
    Also kommen wir zu Punkt 2 …
  2. Ein professionelles Cover
    Es ist UNABDINGBAR … Ich wiederhole noch mal: UNABDINGBAR, dass ein Selfpublishingtitel ein professionelles Cover hat! Es reicht nicht wie vor einigen Jahren, dass man sich an seinen Computer setzt und voller Tatendrang mit Paint herumkritzelt (Achtung, Übertreibung!).
    Wie soll solch ein Buch, dessen Inhalt garantiert nicht schlechter ist, als von anderen Büchern, eine Chance haben, die mittlerweile alle aussehen, wie von einem Verlag?
    Der erste Blick ist nun mal der aufs Cover, das kann mir selbst der nicht erzählen, der sagt: Ach, ich lese immer nur den Klappentext.
    So ein piep Man sieht in der kleinen Übersicht bei Amazon nur das Cover, nicht den Klappentext! Also ganz wichtiger Punkt!
  3. Testleser, Blogger und Rezileser finden
    Das ist der absolut wichtigste Teil meiner Meinung nach! Wenn ein Buch bereits eine Bewertung hat, wird es eher angesehen, als wenn es auf weiter Flur ganz alleine ohne ein einziges Sternchen dasteht.
    Blogger, die dein Buch lesen, es gut finden und entsprechend bewerten, sind GOLD wert! Wirklich!
    Aber Achtung, lass die Finger von gekauften Rezensionen, Gefälligkeiten (ich bewerte dein Buch gut und du meins) oder so etwas in der Richtung! Amazon und vor allem die Leser wissen so etwas und unter Umständen wirst du gesperrt oder als Betrüger zu recht an den Pranger gestellt.
  4. Bekanntheit erlangen
    Social Media
    Social Media
    Social Media
    gääähn
    Hab ich schon Social Media genannt?
    Ja, heutzutage bei Millionen Nutzern aller möglichen Plattformen ist es schwieriger als noch vor ein paar Jahren, aber selbst zu Zeiten, in denen ich angefangen habe und es Instagram und Pinterest noch gar nicht wirklich für uns gab, war es eine tierische Fleißarbeit, sich eine Community aufzubauen.
    Beteilige dich an Diskussionen, like Posts, kommuniziere, trete mit anderen in Kontakt, vernetze dich! Das Buchvölkchen ist wahnsinnig freundlich, aufgeschlossen und großartig, wenn es um Zusammenhalt geht! Es macht Spaß, mitzumachen und somit seinen Namen ins Spiel zu bringen! Ich habe so viele tolle Menschen und viele Freunde getroffen, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich vorher gemacht habe 😉
  5. Bezahlte Werbung
    Es gibt die Möglichkeit auf zig Seiten bezahlte Werbung zu schalten. Auch Facebook Werbeanzeigen bieten eine wahnsinnig gute Chance, wenn man sie denn richtig einschaltet.
    Da dieses Thema so komplex ist, werde ich darüber später noch detaillierter berichten.
  6. Glück
    Toller Punkt, oder? Natürlich gehört auch etwas Glück dazu! Ich habe in 2016 mein erstes Buch in der Erotikkategorie veröffentlicht, die gar nicht zu den Top 100 zählen, und bin direkt auf den ersten 10 Plätzen gelandet. Mein Cover war über designenlassen.de semiprofessionell gestaltet worden, ich habe nur eine Facebook-Seite eröffnet und hatte eigentlich noch gar keinen Plan, was ich da mache.
    Natürlich war es riesige Arbeit, mein Buch und meinen Namen in Umlauf zu bringen, aber durch diesen Fleiß, habe ich recht schnell einige Leute getroffen, die mir definitiv weitergeholfen haben.

Deswegen mein größter Tipp, halte nicht nur nach Lesern oder Bloggern Ausschau, sondern auch nach Kollegen! Gerade uns Selfpublishern wird immer ein gewisser Neidfaktor nachgesagt und dass wir anderen ihre Erfolge nicht gönnen, aber das ist völliger Blödsinn. 99 % der Kollegen und Kolleginnen, die ich kennenlernen durfte, unterstützen sich untereinander, gerade bei einer Veröffentlichung! Und nicht nur das, jede Messe ist ein absolutes Highlight für mich und fühlt sich an wie eine extrem hammermäßige Klassenfahrt.
Ich freue mich jetzt schon auf die Frankfurter Buchmesse im Oktober.

Aber ich schweife ab. Sorry. Den roten Faden zu halten ist nicht so meins (gut, wenn man strukturierte Blogbeiträge schreiben möchte …)

Also fassen wir noch mal zusammen:

  • Du und dein Buch müssen Professionalität ausstrahlen, der erste Blick zählt!
  • Nimm Unterstützung von anderen an und baue dir eine zuverlässige Bloggergruppe auf, die deine Bücher vorab lesen und sie ehrlich (!) rezensieren!
  • Vernetze dich mit Kollegen und teile ihre Beiträge zuerst!
  • Und zum Schluss suche dir mindestens 2 Social Media Portale aus, die du richtig und vollkommen nutzt!

Aber der Punkt Social Media ist so wahnsinnig groß, dass ich einen weiteren Beitrag und sogar ein Coaching in den nächsten Wochen für dich vorbereitet habe 😉

Ja, das alles ist Arbeit und vielleicht wirst du damit nicht mit deinem ersten Buch in den TOP 100 landen, aber hey, dein Buch zu schreiben war auch verdammt anstrengend, oder nicht? Willst du es jetzt wirklich in die Welt schicken, ohne ihm den bestmöglichen Weg geebnet zu haben?!

Ich hoffe, ich konnte dir ein kleines Stückchen weiterhelfen. Hinterlasse mir doch dazu einen Kommentar, vor allem wenn du noch Fragen hast!

Lieben Gruß, Sandra